- 04.04.2000, 10:08:27
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Westenthaler: AK-Beitragssenkung begünstigt sozial Schwächere
AK wendet nur 35 % der Gesamtkosten für ihren gesetzlichen Auftrag aus
Wien, 2000-04-04 (fpd) - Sehr zufrieden zeigte sich heute
FPÖ-Klubobmann Peter Westenthaler über den Konsens zwischen den
Regierungsparteien FPÖ und ÖVP bezüglich der Senkung der AK-Beiträge.
Damit werde einer langjährigen Forderung der Freiheitlichen
entsprochen, die unermüdlich auf die zu hohen Beiträge der
Arbeitnehmer verwiesen und mehrmals auf die Geldverschwendung im
AK-Bereich aufmerksam gemacht hätten. ****
Wie Westenthaler ausführte, komme die Senkung der AK-Beiträge und
deren Überführung in den Krankenkassenbereich, wo bis zu 1,5
Milliarden Schilling bedeckt werden könnten, wiederum den sozial
Schwächeren zugute, denn diese Aktion bedeute nichts anderes als eine
Entlastung der Gesundheitskosten und sei damit vor allem ein großer
Vorteil für sozial Schwächere und Kranke.
Die AK selbst werde hinsichtlich ihrer Superbudgets und Supergehälter
den Gürtel enger schnallen müssen, meinte Westenthaler. Die Ausrede,
daß die AK nun ihren Leistungsumfang senken müßte, sei rasch und
leicht zu widerlegen. Die AK wende nämlich nur (!) 35 % ihrer
Gesamtausgaben für ihren gesetzlichen Auftrag auf, nämlich
Rechtsbeistand und -beratung. Der Rest werde ganz offensichtlich in
Kampagnen und Propaganda gesteckt sowie zur Finanzierung der
AK-Bürokratie und der Privilegien verwendet. "Es ist hoch an der
Zeit, daß die österreichischen Arbeitnehmer nicht länger von der AK
geschröpft und zur Finanzierung der AK-Präsidenten und ihrer
Selbstdarstellung mißbraucht werden", erklärte der freiheitliche
Klubobmann. (Schluß)
Rückfragehinweis: Freiheitliches Pressereferat
Tel.: (01) 40 110 / 5620
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