NÖ Gemeinderatswahl 2000:

Die "Hochburgen", die höchsten Gewinne und Verluste

St.Pölten (NLK) - Nach dem gestrigen Wahlsonntag verfügen die ÖVP bzw. ÖVP-nahe Listen in 385 niederösterreichischen Gemeinden, die Sozialdemokraten in 120 Kommunen über die absolute Mehrheit. Die FPÖ und die Grünen bzw. ihr nahestehende Listen konnten in keiner einzigen NÖ Gemeinde ein Ergebnis über 50 Prozent erreichen.

Ihre höchsten Stimmenanteil erzielte die ÖVP in Aderklaa, in Parbasdorf, in Brunn an der Wild, in Röhrenbach und in Schönbach mit jeweils 100 Prozent der gültigen Stimmen. Die SPÖ konnte ihre besten Ergebnisse in Golling an der Erlauf (84,85 Prozent), in Wimpassing im Schwarzatale (82,59) und in Hirtenberg (79,09) einfahren. Die FPÖ erreichte in Bad Detusch-Altenburg mit 38,28 Prozent, in Altmelon mit 27,85 Prozent und in Obritzberg-Rust mit 24,65 Prozent ihre besten Ergebnisse, die Grünen in Achau (21,44 Prozent), in Pillichsdorf (16,77) und in Neunkirchen (15,71).

Die wenigsten Stimmen erhielten die ÖVP in Golling an der Erlauf (6,52 Prozent), in Bad Vöslau (8,08) und in Leobersdorf (8,30), die SPÖ in Schweiggers (4,19 Prozent), in Würmla (5,44) und in St.Georgen an der Leys (5,48), die FPÖ in Hardegg (keine einzige Stimme), in Walpersbach (0,57 Prozent) und in Zillingdorf (2,39) und die Grünen in Leobersdorf (2,32 Prozent), in Seebenstein (2,39) und in Ybbs an der Donau (2,54).

Die höchsten Gewinne für die ÖVP gab es in Maria Lanzendorf mit 46,38 Prozent, in Pfaffstätten mit 32,77 Prozent und in Prottes 28,72 Prozent und für die SPÖ in Ebenthal mit 33,13 Prozent, in Markgrafneusiedl mit 27,10 Prozent und in Großhofen mit 26,67 Prozent.

Die höchsten Verluste verzeichneten die ÖVP gegenüber der Gemeinderatswahl 1995 in St.Anton an der Jeßnitz (- 39,75 Prozent), in Markgrafneusiedl (- 32,11) und in Markersdorf-Haindorf (- 29,89) und die SPÖ in Purkersdorf (- 22,45), in Maria Lanzendorf (- 18,97) und in Marchegg (- 18,87).

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