AKNÖ-Präsident Staudinger: Haider in Panik!

Interessenvertretung der Arbeitnehmer soll durch billiges Ablenkungsmanöver liquitiert werden

Wien (OTS).- "Haider und sein ‚wild gewordener‘ Adlatus Westenthaler reiten wieder! Und haben nur ein Ziel: Die Interessenvertretung der Arbeitnehmer zu liquidieren und die Kritiker des Belastungspaktes mundtod zu machen." Das stellt der Präsident der Arbeiterkammer Niederösterreich, Josef Staudinger, zu den gestrigen und heutigen Aussagen der FPÖ fest. Der AKNÖ-Präsident betont, dass für die Arbeiterkammer die selben Regelungen hinsichtlich der Bezüge und Pensionen gelten wie für Politiker und meint wörtlich: "Die Verbal-Rambos Haider und Westenthaler sollen die Bevölkerung nicht für dumm verkaufen. Denn auch sie werden nicht von irgendwem bezahlt, sondern von den Steuern der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer."

Irgendwo sei Haiders Panik-Reaktion und die jüngsten Rundumschläge aber verständlich, da er jetzt nicht mehr ein, noch aus weiß, weil er das grausliche Belastungspaket für die kleinen Leute höchst persönlich mitverhandelt und höchst persönlich unterschrieben habe, so Staudinger: "Aus dieser Verantwortung werden wir ihn nicht entlassen!"

Der AKNÖ-Präsident weiter: "Das Spiel der Freiheitlichen ist ja nicht neu. Um von der eigenen Unfähigkeit und den parteiinternen Chaoszuständen (Sickl, Krüger, Rosenstingl, nach oben hin dehnbare Einkommensgrenze, etc.) abzulenken und das bevorstehende Belastungs-und Pensionspaket vor der Bevölkerung zu verstecken, reiten Haider und Co wilde Attacken gegen die Interessenvertretung der Arbeitnehmer." Dabei habe Großgrundbesitzer Haider auf seinem unehrlichen Kreuzzug erst diese Woche vor dem obersten Gericht wieder gegen die Arbeiterkammer verloren.

Die AK Niederösterreich habe sich jedenfalls nach 2 internen Reformen zu einem modernen, effizienten und professionellen Dienstleistungsunternehmen mit schlanker Struktur entwickelt, das äußerst sparsam mit dem Geldern der Arbeitnehmer umgeht - über 90% der Umlage fließt unmittelbar in Leistungen für die NÖ Beschäftigten. Man sei isozertifiziert und genieße hervorragendes Image in der Bevölkerung, wie Umfragen immer wieder bestätigen. Staudinger:
"Unsere Leistungsbilanz sagt wohl alles: In Summe erstreitet die Arbeiterkammer heute pro Jahr mehr als 660 Millionen Schilling für ihre NÖ Mitglieder. Erst in diesen Tagen konnten wir durch das Aufdecken des Kreditskandals den betroffenen Niederösterreichern Millionen Schilling sichern."

Eine Kürzung der AK-Umlage, die durchschnittlich 70 Schilling netto im Monat pro Beschäftigten ausmacht, würde zwangsläufig zu einer Reduktion des Serviceangebots führen, Arbeitnehmer könnten sich nicht mehr so einfach gegen Ungerechtigkeiten wehren. Dazu der AKNÖ-Präsident: "Das können und werden wir nicht akzeptieren. Denn mittlerweile nehmen mehr als 100.000 Beschäftigte jährlich die Beratungen und Vertretungen der AK in Anspruch."

Amüsiert zeigt sich Staudinger darüber, dass die F den Parteitag wieder genau am 1. Mai abhalten möchte. "Erinnern wir uns doch zurück. Vor zwei Jahren wurde am selben Tag vollmundig die Freiheitliche Parteigewerkschaft aus der Taufe gehoben, die in der Folge kläglich gescheitert ist", so der AKNÖ-Präsident abschließend.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 58883-1252

AKNÖ Öffentlichkeitsarbeit

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKN/AKN