Siemens-Engagement in Niederösterreich steigt

1999 war bestes Geschäftsjahr bisher

St.Pölten (NLK) - Das beste Geschäftsjahr in ihrer Geschichte gab es 1999 für die Siemens AG Österreich: Der Umsatz erhöhte sich um 23,7 Prozent auf insgesamt 29,9 Milliarden Schilling, es gab um 42,5 Prozent mehr Aufträge als im Jahr zuvor. Ein Drittel des gesamten österreichischen Forschungsaufwandes betreibt die Siemens-Gruppe; sie steckt 19 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung.

Auch Niederösterreich kann sich einen guten Teil von diesem "Erfolgskuchen" abschneiden. Wie heute im Rahmen einer Bilanzpressekonferenz bekanntgegeben, erwirtschaftete Siemens in Niederösterreich im Vorjahr einen Umsatz von 1,63 Milliarden Schilling. Die Niederlassung St.Pölten alleine erwirtschaftete mit 24 Mitarbeitern 86 Millionen Schilling. Das Niederlassungsgebäude wurde um einen Dachausbau erweitert: Hier sind jetzt die neuen Stützpunkte für Gebäudetechnik und Medizintechnik untergebracht. Eine weitere Niederlassung wurde in Wiener Neustadt errichtet, die eine bessere Betreuung der Südbahnregion ermöglicht. Die dortigen Schwerpunkte sind Medizintechnik und Software-Implementierung. Große Möglichkeiten findet Siemens auch beim Stadterweiterungsprojekt "Civitas Nova".

Besonders stolz ist Niederösterreich-Direktor Mag. Josef Kolarz-Lakenbacher auf die Jugendförderung des Unternehmens. Unterstützt werden nahezu alle Fachhochschulen, aber auch Matura-Projekte der Fachrichtung Elektrotechnik an der HTL St.Pölten. Ambitionierte Schüler entwickelten ein Fotovoltaik-Projekt von den Plänen bis zur Serienreife mit samt einer Einbindung ins Internet. Ein neues Zeitalter im Schulalltag will Siemens mit dem "Elektronischen Schulbuch" einläuten: In Gymnasium in St.Pölten und in St.Peter in der Au wird ein Pilotprojekt mit 50 elektronischen Schulbüchern gestartet. Der Vorteil: Die Schüler haben alle Schulbücher und Schulhefte in einem Gerät elektronisch auf Abruf bereit, die Schultasche wird gewaltig erleichtert. Damit spielt Siemens eine Vorreiterrolle im Bereich der elektronischen Bücher in Österreich und nutzt sie auch für den Schulalltag. In den Kuratorien von HTL und Fachhochschulen ist Siemens als Mitglied vertreten.

1999 setzte Siemens aber auch als bedeutender Auftraggeber wichtige Impulse für die gesamte niederösterreichische Wirtschaft. So wurde beispielsweise die größte Gasturbine Österreichs in Theiß mit elektrischen Anlagen ausgerüstet. Weiterer Glanzpunkt ist die Medizintechnik. Mit dem Magnetresonanztomographen Marke Siemens wurde eine neue Diagnose- und Therapie-Ära begonnen. Eine solche Anlage wurde bereits in Krems im Februar in Betrieb genommen. Auch als Haustechnik-Generalunternehmer erarbeitet Siemens immer größere Marktanteile. Wichtigste Baustelle: "Campus 21" in Brunn am Gebirge.

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