LIF-Pöschl: "Wien soll in die Zukunft radeln!"

Liberaler Forderungskatalog für RadfahrerInnen

Wien (OTS) Anlässlich des kommenden Bike Festivals auf dem Rathausplatz machte Hanno Pöschl, Verkehrssprecher des Liberalen Forums Wien, erneut auf die schwierigen Rahmenbedingungen, die RadfahrerInnen in Wien vorfinden, aufmerksam. "Statistisch gesehen hat jede/r zweite WienerIn ein Fahrrad, doch wer den Umstieg auf das umweltfreundliche Fahrrad riskiert, wird sehr oft zu einem Verkehrsteilnehmer zweiter Klasse. Da die gesetzliche Lage oft unklar und unbekannt ist, sind Aggressionen von Seiten der FußgängerInnen bzw. der AutofahrerInnen gegenüber RadfahrerInnen vielfach auf der Tagesordnung", so Pöschl. Um Konflikte mit anderen Verkehrsteilnehmern zu vermeiden, müssten zuallererst die Rahmenbedingungen für RadfahrerInnen geändert werden. Diese fasst das LIF Wien in einem Forderungskatalog zusammen.

Die Wiener Liberalen fordern nicht nur bedeutend mehr Budget für den Bau von Radverkehrsanlagen, sondern auch die Aufwertung der Rechte von RadfahrerInnen als gleichberechtigte VerkehrsteilnehmerInnen. Pöschl plädierte auch für die Erstellung eines flächendeckenden Radwege-Grundnetzes für Wien sowie für einen Bike-Check. "Dazu gehört die Überprüfung der bestehenden Radwege auf ihre Qualität -dies betrifft etwa deren Mindestbreite und die Beschaffenheit der Kreuzungsbereiche - und die Sanierung der mangelhaften Radwege sowie die Einführung von Mindeststandards für neu zu errichtende Radwege", erklärte der liberale Verkehrssprecher.

Die Bereitstellung von witterungsgeschützten, diebstahlsicheren Fahrrad-Abstellmöglichkeiten bei öffentlichen Verkehrsmitteln und im Straßenraum ist für die Wiener Liberalen ebenso ein zentrales Anliegen wie die Öffnung von Einbahnstraßen für RadfahrerInnen. Zu diesem Zweck soll ein Radfahrstreifen durch Bodenmarkierung sichtbar gemacht und die Kreuzungsbereiche speziell gekennzeichnet werden. Bei Neubauten und bei der Sanierung von Gebäuden soll es eine generelle Verpflichtung zur Errichtung von Abstellmöglichkeiten für Fahrräder geben, wie dies etwa in Berlin bereits der Fall ist. Pöschl wiederholte zudem seine Forderung nach einem "Stadtradl". Der Aufbau eines flächendeckenden Fahrradleihsystems nach dänischem Vorbild müsste endlich in Angriff genommen werden.

"Mit unseren Forderungen wollen wir den Bedürfnissen der heutigen Generation entsprechen, ohne den Handlungsspielraum der kommenden Generationen durch Umweltschäden einzuschränken. Attraktive Radverkehrsanlagen erhöhen die Lebensqualität, beleben den "Aufenthaltsraum Straße" positiv und reduzieren die Umweltbelastung", so Pöschl abschließend.

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