Auer: Massive soziapolitische Anschläge der blauschwarzen Regierung

Streichung der Sozialtarife bei Post, Einsparungen bei Rettungs- und Hilfsorganisationen

St. Pölten, (SPI) - "Schlag auf Schlag kommen immer mehr sozialpolitische Anschläge der blauschwarzen Regierung ans Tageslicht. So warnen die Rettungs- und Hilfsorganisationen bereits seit Wochen vor drohenden Einsparungen und Leistungskürzungen im Rahmen ihrer wichtigen Tätigkeit für sozial Schwache und ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger. Das Rote Kreuz, der ASBÖ, die Caritas und viele Dachverbände von Hilfsorganisationen haben bereits angekündigt, dass auch im Falle der von Innenminister Strasser angekündigten Rücknahme von Zivildienerzuweisungen massive Leistungskürzungen drohen", kritisiert die Sozialsprecherin der NÖ-Sozialdemokraten, LAbg. Helene Auer.****

Es ist schlichtweg ein Skandal, dass auf dem Rücken alter Menschen und Hilfsbedürftiger gespart werden soll. Weniger Zivildiener bei den Rettungsorganisationen gefährdet auch die Sicherheit der Bevölkerung und die Einsatzfähigkeit dieser wichtigen Einrichtungen. Ein weiterer sozialpolitischer Anschlag der blauschwarzen Regierung ist die angekündigte Abschaffung der Sozialtarife beim Telefon. Diese günstigen Tarife kamen bisher vor allem Pensionisten, Mindestrentnern und vielen anderen Bedürftigen zugute. "Mit der Abschaffung der Sozialtarife wird vielen Menschen, die sich dann die Telefontarife nicht mehr leisten können, jede Möglichkeit genommen, an modernen Kommunikationsmethoden teilzuhaben. Ja es wird damit auch das Leben und die Gesundheit der Menschen gefährdet, wenn kein Telefon zur raschen Herbeirufung von Hilfe mehr vorhanden ist", kritisiert Auer.****

"Diese Regierung ist eine Gefährdung der sozialen und gesellschaftlichen Stabilität. Die Bundesregierung verabschiedet sich vom gesellschaftlichen Anspruch, dort für Ausgleich zu sorgen, wo es Schwächere gibt, die nicht selbst die Kraft haben, ihre Interessen durchzusetzen. Pensionisten, sozial Schwächere und Familien sind die Leidtragenden", so Auer abschließend.
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