FORMAT: Betriebsrat verhindert Verkauf des gemeindenahen

Aktienpaketes der Bank Austria Wiener Spitzenpolitiker gehen vor Betriebsrätin Hedwig Fuhrmann

Wien (OTS) - in die Knie =

Ein Positionspapier von Hedwig Fuhrmann, der
mächtigen Betriebsratschefin der Bank Austria, verhindert den Verkauf des gemeindenahen Aktienpaketes an Österreichs größter Bank. Dies berichtet das Nachrichtenmagazin FORMAT in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe.

FORMAT zitiert aus dem einstimmig beschlossenen Papier der Arbeitnehmervertreter der Bank Austria. Darin legt sich Fuhrmann fest, daß das 22,7-Prozentpaket der Anteilsverwaltung Zentralsparkasse (AV-Z) nicht an einen ausländischen strategischen Partner verkauft werden soll. In dem Papier heißt es unter anderem:
"Sicherstellung eines inländischen Kernaktionärs auf Dauer in zumindest heutigem Ausmaß; kein Verkauf von Bank Austria-Anteilen durch diesen inländischen Kernaktionär; der Neuordnung der restlichen Kernaktionärsstruktur ist der Vorrang gegen Steubesitz einzuräumen; die Eigenständigkeit der Bank Austria ist sicherzustellen; das Mitbestimmungsrecht des Betriebsrates ist beizubehalten".

Wie FORMAT weiter berichtet, haben Wiens Spitzenpolitiker, Bürgermeister Michael Häupl und sein Vize Bernhard Görg,vor dem Vetorecht des Betriebsrates kapituliert. Fuhrmann hatte ihre Position bereits im Vorfeld der Sitzung des Sparkassenrates der AV-Z am vergangenen Mittwoch durchgesetzt, die Causa wurde im Sparkassenrat dahe nicht einmal mehr diskutiert. Häupl gab dann Freitag nur noch bekannt: ÑIch sehe keinen Anlaß, AV-Z-Anteile zu verkaufen."

Laut FORMAT bringt das Veto der Arbeitnehmervertreter die Bank wirtschaftlich massiv unter Druck: Unter den vom Betriebsrat vorgegebenen Bedingungen wird kein internationaler Partner, wie die zuletzt als Favorit gehandelte bayerische HypoVereinsBank, dafür zu gewinnen sein, groß bei der Bank Austria einzusteigen.

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