• 24.03.2000, 11:38:30
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  • OTS0139

Borealis: Bau der ersten Borstar PP-Anlage abgeschlossen

Wien (OTS) - Der dänische Kunststoffhersteller Borealis hat seine
erste Borstar PP-Anlage, die am Standort Schwechat (NÖ) errichtet
wurde, wie geplant im März fertiggestellt. Das Projekt mit einem
Investitionsvolumen von 1,85 Milliarden-Schilling blieb innerhalb des
geplanten Budgets, der Bau wurde mit einer guten Leistung
hinsichtlich der Arbeitssicherheit durchgeführt.

Da die Anlage die erste dieser Art ist, war die F&E-Abteilung von
Borealis während der gesamten Planungs- und Bauphase intensiv
involviert. Sie entwickelte die einzelnen Arbeitsschritte und legte
die Auswahl der Ausgangsprodukte fest. Dank der Zusammenarbeit bei
der Entwicklung konnte der Anlagenbau innerhalb von 21 Monaten nach
dem Unterzeichnen des Konstruktions-, Lieferungs- und Bauvertrages
abgeschlossen werden.

Der wichtigste Konstruktionspartner war die Firma Neste
Engineering, ein Mitglied der finnischen Fortum-Gruppe. Die
Anpassungen an die bestehenden Anlagen des Standortes wurden von der
Firma Tecon Engineering, einem österreichischen Unternehmen,
durchge-führt. Die Kommissionierung der Anlage wird derzeit
durchgeführt, die Anlage soll im Mai dieses Jahres in Betrieb gehen.

Die Borstar PP-Technologie basiert auf dem bereits erfolgreich
eingesetzten Borstar PE Loop- und Gasphasenreaktor-Konzept. Mittels
des Borealis-eigenen PP-Katalysators wird eine große Produktpalette
für Anwendungen in den Bereichen Folien, Fasern, Formkörpern,
Thermoformen, Engineering Applications und Rohre hergestellt werden
können. Die Anlage mit einer Kapazität von 200.000 Tonnen pro Jahr
wird zwei alte Anlagen ersetzen, die am selben Standort stillgelegt
werden.

Kent Abbas, Vice President Polypropylene Business Unit, hebt
hervor: "Das ist ein wichtiger Meilenstein für Borealis. Die Borstar
PP-Anlage in Schwechat ist die erste ihrer Art. Wir zeigen nun, dass
unsere Borstar-Technologie auch für Polypropylen einsetzbar ist."

Ende

Hintergrundinformationen:

Borealis ist Europa's zweitgrößter und weltweit der viertgrößte
Hersteller von Polyolefinen (Kunststoffen). Der Konzern produziert
rund drei Millionen Tonnen hochqualitatives Polyethylen und
Polypropylen pro Jahr. Die Konzernzentrale befindet sich in Kongens
Lyngby, Dänemark. Borealis hat Produktions- und Compoundanlagen in
Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Italien, Norwegen,
Österreich, Portugal und Schweden.

Die Ausrichtung zum Markt erfolgt durch zwei Divisions: Die
"Performance Products Division" umfasst die Bereiche Wire & Cable
(Draht & Kabel), Pipe (Rohre) und Engineering Applications. Die
"Polyolefins and Chemicals Division" umfasst die Bereiche Polyethylen
und Polypropylen sowie den Bereich Olefine, Phenole & Aromatics.
Borealis hat eine eigene Technologie für die Polyethylen- und
Polypropylen-Erzeugung entwickelt. Sie wird unter dem Warenzeichen
Borstar" vermarktet.

Borealis gehört zu 50% dem norwegischen Ölkonzern Statoil, zu 25%
der OMV und zu 25 % der IPIC, der International Petroleum
Investment Company of Abu Dhabi.

Rückfragehinweis: Mag. Thomas Haiberger,
Communications Manager
Borealis GmbH
St.-Peter-Straße 25, 4021 Linz,
Tel.: 0732/6981-5836 DW

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