• 23.03.2000, 10:22:05
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Heinzl: Ausbau der Westbahn Wien - St. Pölten darf nicht unter die Räder kommen

Westbahn ist mit Abstand die wichtigste österreichische Bahntransversale

St. Pölten, (SPI) - Nach jüngsten Meldungen von Infrastrukturminister
Schmid sollen keine Mittel für den Ausbau der Westbahn Wien - St.
Pölten zur Verfügung gestellt werden. Tatsache ist, dass eben die
Westbahnstrecke die mit Abstand wichtigste Bahnverbindung Österreichs
ist. "Der Ausbau für die Westbahn ist eine Notwendigkeit, damit die
Österreichischen Bundesbahnen ihre Auslastung nicht nur
stabilisieren, sondern sogar ausbauen kann. Die Bahn muss für die
Menschen in unserem Land schleunigst attraktiviert werden, um die
Motivation der Menschen zu erhöhen, in Zukunft wieder vermehrt die
Bahn als Fortbewegungsmittel wählen", betont der St. Pöltner NR Anton
Heinzl.****

Zu dieser Perspektive kommen aber auch die Interessen der
Hunderttausenden Pendler hinzu - sie sind die treuesten Bahnkunden.
Auch sie erwarten sich zu Recht Verbesserungen und
Attraktivierungsmaßnahmen bei der Bahn. Denn kein
Dienstleistungsbetrieb kann sich leisten sich auf dem Erreichten
auszuruhen, sondern muss ständig um die Zufriedenheit seiner
Stammkunden und um das Gewinnen von neuen Kunden bemüht sein. "Die
Österreichischen Bundesbahnen sind von diesem wirtschaftlichen
Prinzip nicht ausgenommen. Aus diesem Grund und weil die Region St.
Pölten diesen Ausbau braucht, ist die Entscheidung von
Verkehrsminister Schmid sehr leichtfertig getroffen und schreit
förmlich danach, überdacht zu werden," fordert NR Heinzl
abschließend.
(Schluss) as/fa

Rückfragehinweis: Landtagsklub der SPÖ NÖ

Tel: 02742/200/2794

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