LHStv. Bauer: Jugend- und Familienpolitik als zentrale Aufgabe der Gesellschaft

Ergebnisse des Jugendkongressen in die tägliche Arbeit des Landes einfließen lassen

St. Pölten, (SPI) - "Der vergangene Jugendkongress war eine Veranstaltung die bewiesen hat, dass die von vielen Seiten geäußerten Schlagworte von der "Politikverdrossenheit" der Jugend jeglicher Grundlage entbehren. Ganz im Gegenteil zeigt die Jugend ein großes Interesse an der politischen Arbeit, an den Fragen der Zukunft und an den Entscheidungsprozessen in unserer Gesellschaft. Der heutige Antrag des NÖ Landtages zur Senkung des Wahlalters auf 16 Jahre ist damit nicht nur als Reaktion auf eine berechtigte Forderung der Jugendlichen zu sehen, sondern es ist vielmehr auch eine Einladung des Landes Niederösterreich an die Jugendlichen, Verantwortung wahrzunehmen und sich in Zukunft in alle Entscheidungsprozesse umfassend und verstärkt einzubringen", freut sich LHStv. Dr. Hannes Bauer über den Beschluss.****

Das ebenso geäußerte Bekenntnis des Landtages, hinkünftig alle politischen Entscheidungen verstärkt unter Rücksichtnahme auf Bedürfnisse der Jugend zu sehen, zeigt eine Neuorientierung der Niederösterreichischen Landespolitik. Unter dieser Zielsetzung wollen wir NÖ Sozialdemokraten auch in Zukunft die Jugend- und Familienpolitik sehen. Eigenverantwortlichkeit stärken und Hilfe in jenem Ausmaß, in dem sie benötigt wird - dies sind die zentralen Ausrichtungen eines behutsamen Umganges mit dem zentralen gesellschaftlichen Wert "Familie". "In diesem Zusammenhang möchte ich für die SPÖ dezidiert jedwede Absichten für eine Einschränkung des freien Zugangs der Jugend zur Bildung mit Nachdruck zurückweisen. Tendenzen nach Studiengebühren und einer "Privatisierung" der Bildung mit entsprechender Kostenbeteiligung der Auszubildenden bzw. der Familien, wie dies die neue blauschwarze Regierung betreibt, sind abzulehnen. Sie würden direkt in eine Zwei-Klassen-Bildungsgesellschaft führen und damit schlussendlich in eine Spaltung der Gesellschaft", so Bauers klares Bekenntnis zum freien Zugang zu Bildungseinrichtungen.
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