Sacher: Jörg Haider als Politiker nicht mehr tragbar

Niederösterreichs Freiheitliche müssen sich für Entgleisungen entschuldigen

St. Pölten, (SPI) - "Es kann durchaus sein, dass jemandem in "bierseeliger" Atmosphäre bisweilen die Worte entgleiten. Aber dann hat man bei einer wieder nüchternen Sichtweise die Pflicht, sich für diese Entgleisungen zu entschuldigen. Die Aussagen des Kärntner Landeshauptmannes und "Noch-FP-Bundesparteivorsitzenden" Jörg Haider beim Aschermittwochstreffen der Freiheitlichen habe aber die Grenze annehmbarer Umgangsformen derart überschritten, dass allgemeine gesellschaftliche Usancen einer Wiedergutmachung nicht mehr akzeptabel erscheinen. Der Rundumschlag einer Beschimpfungsorgie gegen politische Mitbewerber, die in teils persönlich beleidigende Aussagen gipfeln, diskreditieren diesen Menschen für jedes politische Amt und stellen ihn auf die Stufe längst überwunden geglaubter Zeiten. Jörg Haider ist als Politiker für Österreich untragbar geworden, er sollte auch als Landeshauptmann von Kärnten seinen Hut nehmen", kommentiert der Klubobmann der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Ewald Sacher, Aussagen der Aschermittwochrede des Noch-FP-Vorsitzenden.****

"Im Übrigen erwarten sich die Sozialdemokraten von den Niederösterreichischen Freiheitlichen eine klare Distanzierung von diesen Aussagen ihres Noch-Bundesparteichefs. Der Weg von derartigen verbalen Amokläufen zu Ebenen der Auseinandersetzungen, die wir uns alle nicht wünschen dürfen, ist leider, wenn wir aus der Geschichte lernen, kein weiter mehr", so Klubobmann Sacher abschließend. (Schluss) fa

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