ÖBB: Projekt 1-2-3 läuft wie am Fließband

Modernste Eisenbahnsicherungstechnik auf Donaukorridor im Einsatz

Wien (öbb): Die ÖBB stellen mit dem Bau des Donaukorridors neue Weichen auch im Bereich der Sicherungstechnik. Die Hochleistungsstrecke "Donaukorridor", auf der man bis zu 220 km/h fahren kann und somit in einer Stunde in Linz, in zwei in Salzburg und in drei Stunden in München sein wird, erfordert ein hochtechnologisiertes Betriebssteuerung und -sicherungssystem.
Die Hochleistungsstrecke mit diesem neuen Sicherheitssystem existiert bereits in Teilabschnitten zwischen Wien und Budapest, jetzt arbeiten die ÖBB auf Hochdruck, damit das Projekt 1-2-3 so rasch wie möglich Wirklichkeit wird. Mit diesem Betriebsführungssystem für Hochleistungsstrecken sind die ÖBB europaweit Vorreiter im Bereich der Sicherheit. *****

Schnellere Kommunikation, effiziente Sicherung und Steuerung.
Der Schienenverkehr ist wie kein anderer Verkehr in einem hohen Ausmaß planbar, steuerbar und messbar. Die steuerbare Bahn funktioniert wie ein Fließband: Jede Strecke ist durch Kontrollabschnitte geteilt, wobei sich in jedem Kontrollabschnitt nur ein Zug befinden darf. Das "Fließband" Schiene funktioniert ferngesteuert. Das bedeutet, dass die Kommunikationszeiten bei der Übergabe wesentlich kürzer werden. Auf der Strecke Wien - Salzburg wird ein Zug nur noch neun statt 45 Mal von einer Kontrollstelle zur anderen übergeben.

Sicherheit wird groß geschrieben.
Die Automatisierung der Betriebsabläufe trägt auch wesentlich zur weiteren Erhöhung der Sicherheit auf der Westbahn bei. Darüber hinaus ist es das Ziel der ÖBB, möglichst viele Eisenbahnkreuzungen zu beseitigen. In Zukunft soll statt anfänglich 294 nur noch 35 solcher Schnittstellen zwischen Schienen- und Straßenverkehr geben. Diese Eisenbahnkreuzungen werden selbstverständlich elektrisch gesichert sein.

Das Gesamtinvestitionsvolumen für Sicherungsmaßnahmen wird nach Ende des Ausbaus bei rund 7 Milliarden Schilling liegen.

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