L 19/Trassenführung/Gorbach

"L 19-Trassenvorschlag war Wunsch der Gemeinde Höchst" LSth. Gorbach: bereits 1998 gegen die von der Gemeinde angestrebte Linienführung ausgesprochen

Bregenz/Höchst (VLK) - Für Straßenbaureferent
Landesstatthalter Hubert Gorbach kommt die von der
Bevölkerung geäußerte Kritik an der vorgeschlagenen Trassenverlegung der L 19 in Höchst nicht unerwartet.
Erstaunt zeigt sich Gorbach allerdings darüber, dass seitens
der Gemeindeverantwortlichen plötzlich seine bislang schon kritische Haltung geteilt werde. Denn immerhin sei von den Gemeindevertretern die Verlegung zur Schule hin trotz der
Bedenken der Straßenplaner forciert worden. ****

Bereits bei einem gemeinsamen Lokalaugenschein im Jänner
1998, so der Landesstatthalter, hätten sich er und seine Straßenplaner gegen die Verlegung ausgesprochen und auf deren Nachteile hingewiesen. Gorbach: "Deshalb wurde ersucht, auch
die Alternativen zu dieser Verlegung zu prüfen. Auch dann,
wenn dort mit Schwierigkeiten bei der Grundablöse zu rechnen
sei. Nachdem jedoch die Gemeinde ausdrücklich die nun
vorliegende Trassenführung wünschte, wurde die Planung in
dieser Richtung betrieben."

Den Interessen der Gemeinden werde in der Straßenplanung grundsätzlich ein hoher Stellenwert beigemessen, so der Landesstatthalter weiter. Das nun laufende Auflageverfahren
diene der Objektivierung und der Beteiligung der betroffenen Bevölkerung. Die eingehenden Stellungnahmen werden sorgfältig geprüft. Letztlich liege es dann jedoch an den
Verantwortlichen in der Gemeinde, ob sie eine
Trassenverlegung oder den Ausbau der bestehenden Trasse
wünschen. Der Bevölkerung könne er jedenfalls versichern, so Landesstatthalter Gorbach, dass es gegen den Wunsch der
Gemeinde keinesfalls zu einer Verlegung der Trasse komme.
Seine ablehnende Haltung gegenüber einer Trassenverlegung -
näher zur Schule - habe sich nicht geändert, so Gorbach abschließend.
(ke/ug,nvl)

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