Zierler: "Uns sind alle Frauen gleich wichtig"

"ÖGB/AK-Kritik völlig aus der Luft gegriffen"

Wien, 2000-03-06 (fpd) - Als "wieder einmal völlig aus der Luft gegriffen" bezeichnete heute die freiheitliche Frauensprecherin Abg. Theresia Zierler die Angriffe gegen die Frauenpolitik der Regierung. ****

"Auch wenn es dem ÖGB nicht gefällt: Uns sind alle Frauen gleich wichtig. Wir teilen nicht in Klassen ein und versuchen nicht, Frau gegen Frau auszuspielen, wie das einige andere tun", so die freiheitliche Frauensprecherin.

Allein aus diesem Aspekt heraus sei die Kritik an der Karenzgeldregelung nicht gerechtfertigt. Die pensionsbegründende Anrechnung von Kindererziehungszeiten und die Ausweitung des Karenzgeldes seien überdies ein erster Schritt in Richtung eigenständige Pensionsvorsorge und Unabhängigkeit, die Erhöhung der Zuverdienstgrenze eine effektive Variante zur Erleichterung des Wiedereinstiegs und zur Förderung der Väterkarenz.

Dies sei unter anderem, so Zierler, genau jener "emanzipatorische Ansatz", den die ÖGB-Frauenchefin heute urgierte. Die von AK-Chef Tumpel ausgesprochene Befürchtung, vor allem Alleinerzieherinnen würden zu den Verlierern zählen, sei " populistisches Pharisäertum".

"Der AK-Chef ist gut beraten, einmal das Wahlprogramm seiner eigenen Partei zu lesen. Nachdem SPÖ-Regierung in den Jahren davor die Karenz fürAlleinerzieherinnen auf eineinhalb Jahre gekürzt hatte, werden dort genau jene zwei Jahre Karenz für Alleinerzieherinnen versprochen, die wir nun umsetzen werden." schloß Zierler. (Schluß)

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