• 06.03.2000, 14:12:13
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  • OTS0139

Zierler: "Uns sind alle Frauen gleich wichtig"

"ÖGB/AK-Kritik völlig aus der Luft gegriffen"

Wien, 2000-03-06 (fpd) - Als "wieder einmal völlig aus der Luft
gegriffen" bezeichnete heute die freiheitliche Frauensprecherin Abg.
Theresia Zierler die Angriffe gegen die Frauenpolitik der Regierung.
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"Auch wenn es dem ÖGB nicht gefällt: Uns sind alle Frauen gleich
wichtig. Wir teilen nicht in Klassen ein und versuchen nicht, Frau
gegen Frau auszuspielen, wie das einige andere tun", so die
freiheitliche Frauensprecherin.

Allein aus diesem Aspekt heraus sei die Kritik an der
Karenzgeldregelung nicht gerechtfertigt. Die pensionsbegründende
Anrechnung von Kindererziehungszeiten und die Ausweitung des
Karenzgeldes seien überdies ein erster Schritt in Richtung
eigenständige Pensionsvorsorge und Unabhängigkeit, die Erhöhung der
Zuverdienstgrenze eine effektive Variante zur Erleichterung des
Wiedereinstiegs und zur Förderung der Väterkarenz.

Dies sei unter anderem, so Zierler, genau jener "emanzipatorische
Ansatz", den die ÖGB-Frauenchefin heute urgierte. Die von AK-Chef
Tumpel ausgesprochene Befürchtung, vor allem Alleinerzieherinnen
würden zu den Verlierern zählen, sei " populistisches Pharisäertum".

"Der AK-Chef ist gut beraten, einmal das Wahlprogramm seiner eigenen
Partei zu lesen. Nachdem SPÖ-Regierung in den Jahren davor die Karenz
fürAlleinerzieherinnen auf eineinhalb Jahre gekürzt hatte, werden
dort genau jene zwei Jahre Karenz für Alleinerzieherinnen
versprochen, die wir nun umsetzen werden." schloß Zierler. (Schluß)

Rückfragehinweis: Freiheitliches Pressereferat

Tel.: (01) 40 110 / 5620

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