LR Knotzer: Groteske Raumordnungsbürokratie verhindert Arbeitsplätze

Riesenpotential an brachliegenden Industriegeländen

St. Pölten (SPI) - "Das selbstherrliche Agieren der Raumordnungsabteilung entbehrt jeglicher Grundlage und geht zu Lasten der Wirtschaft. Im Industrieviertel liegt ein riesiges Potential an aufgelassenen Industriebetrieben brach, das vielfach sinnvoll genutzt werden könnte. Statt diese Standorte Betrieben aus dem Freizeit-, Bildungs- und Dienstleistungsbereich zur Verfügung zu stellen, wirft man den Gemeinden von Seiten des Landes ständig Knüppel vor die Beine, die alle Chancen auf Ansiedelungen zunichte machen. Diese Bezirke, wie Baden, Wiener Neustadt oder Neunkirchen leiden unter der höchsten Arbeitslosenrate Niederösterreichs. Mit der Möglichkeit, diese Areale zu nutzen, könnte man viele Arbeitsplätze schaffen", weist Landesrat Fritz Knotzer hin auf die Aussichten einer sinnvollen Nutzung dieses Potentials.****

"Man muss bedenken, dass auf diesen Grundstücken die komplette Infrastruktur vorhanden ist, dies reicht von Strom, Gas, Wasser, Kanal bis zu Verkehrsanbindungen an Bahn und Strasse. Es ist wirklich schwer zu erklären, warum man auf einem als Bauland-Betriebsgebiet gewidmeten Grundstück zwar jederzeit eine Eisengießerei errichten könnte, man aber beispielsweise für ein Seminarzentrum mit ‚unmöglichen‘ Auflagen, die von Verkehrsstudien bis zu Lärmgutachten reichen, schikaniert wird. Es drängt sich manchmal der Verdacht auf, dass die Raumordnungsabteilung ob ihrer Selbstherrlichkeit manche Projekte wissentlich verzögert und schlussendlich scheitern lässt", erörtert Knotzer weiter. "Statt mit den Gemeinden zusammenzuarbeiten, agiert die verantwortliche Raumordnungsabteilung mit ihrer Politik vollkommen von der Realität abgehoben. In erster Linie muss für die ständige Verbesserung der Lebensqualität unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger gearbeitet werden, für Selbstinszenierung und Willkür darf kein Platz sein. Es wären endlich Initiativen vom Land NÖ gefordert, Arbeitsplätze aus dem Dienstleistungsbereich auf ehemaligem Industriegelände nicht weiter zu behindern sondern zu fördern. Auch die ECO-Plus, die Betriebsansiedelungs-Gesellschaft des Landes, ist zum Handeln aufgerufen", so Landesrat Knotzer abschließend. (Schluss) sk

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