- 02.03.2000, 14:52:04
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Zierler: Angriffe von Prammer und Kolleginnen gehen ins Leere
Einsparung eines Ministergehalts nicht das Ende der Frauenpolitik
Wien, 2000-03-02 (fpd) - Als " wilden Rundumschlag" bezeichnete heute
die freiheitliche Frauensprecherin Theresia Zierler die neuerlichen
Angriffe der SP-Abg. Prammer. ****
"Niemand ist besorgt, daß es ohne eigenes Familienministerium keine
Familienpolitik mehr gibt. Warum die Einsparung des Postens und damit
des Gehalts einer Ministerin das Ende der Frauenpolitik bedeuten
soll, ist logisch nicht nachvollziehbar." kritisierte Zierler. Um
gesellschaftliche oder politische Strukturen frauenfreundlicher zu
gestalten, müßten verschieden Ressorts zusammenarbeiten und endlich
ganzheitliche Lösungen erarbeiten. "Deshalb binden wir auch die
Frauen in ein größeres Ministerium ein. Und hätten Frau Mag. Prammer
und ihre Kolleginnen das Regierungsprogramm tatsächlich auch gelesen,
wüßten sie, daß unsere Frauenpolitik nicht nur aus Familienpolitik
besteht." erläuterte Zierler.
Natürlich würden auch im Bereich Familienpolitik einige für Frauen
entscheidende Schritte gesetzt werden, wie die pensionsbegründende
Anrechnung von Kindererziehungszeiten, die Ausweitung des
Karenzgeldes und vor allem auch die Erhöhung der Zuverdienstgrenze in
dieser Zeit. Auch die Forderung nach zwei Jahren Karenzgeld für
Alleinerzieherinnen, ein Anliegen des von Frau Prammer so oft
strapazierten Frauenvolksbegehrens, sei Teil des Regierungsprogramms.
Aber genauso seien im Regierungsprogramm wichtige und richtige
Schritte zur Verbesserung der Chancen von Frauen auf dem Arbeitsmarkt
enthalten.
"Daß aber heutzutage in einem Regierungsprogramm noch immer
Forderungen wie "Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit" enthalten
sein müssen, daß viele Frauen hier noch immer schlechter gestellt
sind als Männer, das verdanken wir alle letztlich der dreißigjährigen
so "erfolgreichen und vorbildlichen" Frauenpolitik der SPÖ", schloß
Zierler. (Schluß)
Rückfragehinweis: Freiheitliches Pressereferat
Tel.: (01) 40 110 / 5620
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