Zierler: Angriffe von Prammer und Kolleginnen gehen ins Leere

Einsparung eines Ministergehalts nicht das Ende der Frauenpolitik

Wien, 2000-03-02 (fpd) - Als " wilden Rundumschlag" bezeichnete heute die freiheitliche Frauensprecherin Theresia Zierler die neuerlichen Angriffe der SP-Abg. Prammer. ****

"Niemand ist besorgt, daß es ohne eigenes Familienministerium keine Familienpolitik mehr gibt. Warum die Einsparung des Postens und damit des Gehalts einer Ministerin das Ende der Frauenpolitik bedeuten soll, ist logisch nicht nachvollziehbar." kritisierte Zierler. Um gesellschaftliche oder politische Strukturen frauenfreundlicher zu gestalten, müßten verschieden Ressorts zusammenarbeiten und endlich ganzheitliche Lösungen erarbeiten. "Deshalb binden wir auch die Frauen in ein größeres Ministerium ein. Und hätten Frau Mag. Prammer und ihre Kolleginnen das Regierungsprogramm tatsächlich auch gelesen, wüßten sie, daß unsere Frauenpolitik nicht nur aus Familienpolitik besteht." erläuterte Zierler.

Natürlich würden auch im Bereich Familienpolitik einige für Frauen entscheidende Schritte gesetzt werden, wie die pensionsbegründende Anrechnung von Kindererziehungszeiten, die Ausweitung des Karenzgeldes und vor allem auch die Erhöhung der Zuverdienstgrenze in dieser Zeit. Auch die Forderung nach zwei Jahren Karenzgeld für Alleinerzieherinnen, ein Anliegen des von Frau Prammer so oft strapazierten Frauenvolksbegehrens, sei Teil des Regierungsprogramms. Aber genauso seien im Regierungsprogramm wichtige und richtige Schritte zur Verbesserung der Chancen von Frauen auf dem Arbeitsmarkt enthalten.

"Daß aber heutzutage in einem Regierungsprogramm noch immer Forderungen wie "Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit" enthalten sein müssen, daß viele Frauen hier noch immer schlechter gestellt sind als Männer, das verdanken wir alle letztlich der dreißigjährigen so "erfolgreichen und vorbildlichen" Frauenpolitik der SPÖ", schloß Zierler. (Schluß)

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