Technologieoffensive für Niederösterreich

Land setzt auf Know-how von Franz Viehböck

St.Pölten (NLK) - Niederösterreich startet eine Technologieoffensive und setzt dabei auf das Know how des ersten österreichischen Kosmonauten Dipl.Ing. Franz Viehböck, Generaldirektor von Space & Communications Europe, der heute in St.Pölten als Technologiebeauftrager vorgestellt wurde. "Wir konzentrieren uns in erster Linie auf Umwelttechnologie, Bioenergie und Telekommunikation", erklärte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll. Ziel sei es, in Niederösterreich modernste Arbeitsplätze zu schaffen, die Wirtschaftsstruktur zu stärken und die Lebensqualität noch zu steigern. 250 Millionen Schilling stünden sofort für diese technologische Weiterentwicklung bereit. Auf diese Weise könnten in den nächsten Jahren 300 bis 400 neue hoch qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen werden. Die Schwerpunkte der kommenden politischen Arbeit seien daher Innovations- und Technologiepolitik, Forschung und Bildung sowie wertorientierte Sozialpolitik. Pröll: "Wir haben österreichweit in den 90er-Jahren das höchste Wirtschaftswachstum zu verzeichnen. Diese guten Rahmenbedingungen müssen wir weiter forcieren." Natürlich müssten auch die Verwaltungsstrukturen noch mehr verbessert werden. In den nächsten Wochen würde daher eine eigene Geschäftsstelle für Technologie eingerichtet werden. Pröll verwies darauf, dass laut einer kürzlich durchgeführten Befragung 72 Prozent der niederösterreichischen Bevölkerung davon überzeugt seien, dass Leistungsfähigkeit und Lebensqualität kein Widerspruch seien.

Landesrat Ernest Gabmann meinte, Niederösterreich sei durch seine offensive Wirtschaftspolitik wettbewerbsfähiger geworden. Alleine die zahlreichen Firmenneugründungen seien ein eindrucksvolles Zeugnis dafür. Mit Hilfe der Kompetenzzentren und der Regionalen Innovationszentren werde man Konkurrenzfähigkeit und Exportquote noch steigern. "Ausschlaggebend dafür sind natürlich bestausgebildete Mitarbeiter, die wir in Niederösterreich auch haben." Ihm gehe es darum, Forschung und Entwicklung aufzubauen, um damit die "Intelligenz" im Land zu halten.

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