• 02.03.2000, 13:09:30
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  • OTS0195

Technologieoffensive für Niederösterreich

Land setzt auf Know-how von Franz Viehböck

St.Pölten (NLK) - Niederösterreich startet eine
Technologieoffensive und setzt dabei auf das Know how des ersten
österreichischen Kosmonauten Dipl.Ing. Franz Viehböck,
Generaldirektor von Space & Communications Europe, der heute in
St.Pölten als Technologiebeauftrager vorgestellt wurde. "Wir
konzentrieren uns in erster Linie auf Umwelttechnologie, Bioenergie
und Telekommunikation", erklärte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll.
Ziel sei es, in Niederösterreich modernste Arbeitsplätze zu schaffen,
die Wirtschaftsstruktur zu stärken und die Lebensqualität noch zu
steigern. 250 Millionen Schilling stünden sofort für diese
technologische Weiterentwicklung bereit. Auf diese Weise könnten in
den nächsten Jahren 300 bis 400 neue hoch qualifizierte Arbeitsplätze
geschaffen werden. Die Schwerpunkte der kommenden politischen Arbeit
seien daher Innovations- und Technologiepolitik, Forschung und
Bildung sowie wertorientierte Sozialpolitik. Pröll: "Wir haben
österreichweit in den 90er-Jahren das höchste Wirtschaftswachstum zu
verzeichnen. Diese guten Rahmenbedingungen müssen wir weiter
forcieren." Natürlich müssten auch die Verwaltungsstrukturen noch
mehr verbessert werden. In den nächsten Wochen würde daher eine
eigene Geschäftsstelle für Technologie eingerichtet werden. Pröll
verwies darauf, dass laut einer kürzlich durchgeführten Befragung 72
Prozent der niederösterreichischen Bevölkerung davon überzeugt seien,
dass Leistungsfähigkeit und Lebensqualität kein Widerspruch seien.

Landesrat Ernest Gabmann meinte, Niederösterreich sei durch seine
offensive Wirtschaftspolitik wettbewerbsfähiger geworden. Alleine die
zahlreichen Firmenneugründungen seien ein eindrucksvolles Zeugnis
dafür. Mit Hilfe der Kompetenzzentren und der Regionalen
Innovationszentren werde man Konkurrenzfähigkeit und Exportquote noch
steigern. "Ausschlaggebend dafür sind natürlich bestausgebildete
Mitarbeiter, die wir in Niederösterreich auch haben." Ihm gehe es
darum, Forschung und Entwicklung aufzubauen, um damit die
"Intelligenz" im Land zu halten.

Rückfragehinweis: Niederösterreichische Landesregierung

Pressestelle
Tel.: 02742/200-2172

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