"Wohnbau 2000"

Prokop: Wohnungsmarkt statt Wohnungsversorgung

St.Pölten (NLK) - Eine Zeitenwende im Wohnbau von der Quantität zur Qualität, von der Wohnungsversorgung zum Wohnungsmarkt, konstatierte Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop in ihrem Referat "Wohnbau 2000" zu Beginn des zweitägigen Fachsymposiums "Wohnbau in Niederösterreich" heute in St.Pölten.

Der Wohnbau müsse einfach, effizient, intelligent sein, individuellen und ökologischen Ansprüchen genügen und dabei leistbar bleiben, um auch einkommensschwachen Gruppen die entsprechenden Möglichkeiten zu bieten. Aufgrund der Auswirkungen für die Regional-, Sozial- und Familienpolitik seien Kürzungen der Mittel für den geförderten Wohnbau nachweisbar der falsche Weg. Im Wohnbau brauche man fortschrittliche Architekten als Partner, die verantwortungsvoll für die Zukunft planen, so Prokop, die diesbezüglich für eine kontinuierliche wissenschaftliche Begleitung auch die Miteinbindung der NÖ Landesakademie ankündigte.

Das von "ORTE Architekturnetzwerk Niederösterreich" veranstaltete Symposium soll die Architektur des Wohnbaues im Hinblick auf soziale, finanzielle und politische Rahmenbedingungen zur Diskussion stellen und damit zu einem neuen und verbesserten Verständnis des hohen Stellenwertes der Architektur im Wohnbau beitragen. Solcherart zielt "Wohnbau in Niederösterreich" auf höchste Architektur- und damit auch Lebensqualität für den zukünftigen Wohnbau bzw. in der Wohnbausanierung des Landes.

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