Wildwest-Privatisierer stoppen ! LinksgewerkschafterInnen: Widerstandsaktionen gegen den Ausverkauf

Wien (OTS) - Als "Kahlschlag gegen das öffentliche Eigentum" bezeichnet der Gewerkschaftliche Linksblock in AK und ÖGB (GLB) die von der Bundesregierung eingeleitete Privatisierung. "Die 100-Prozent-Ausverkäufe bei Tabak, Telekom, PSK und Dorotheum sowie die Absicht des Totalverkaufs von Voest, OMV, AUA und der Post" stellen einen schweren Schaden für das Land dar und werden Österreich zum Spielfeld der internationalen Großkonzerne machen. Bei diesen Betrieben handelt es sich genauso wie beim Energiebereich um wirtschaftsstrategische Positionen erster Ordnung. Hier paart sich staatspolitische Verantwortungslosigkeit mit einem erschreckenden Ausmaß an Inkompetenz und Dilettantismus. Potentielle Käufer werden bei dieser Vorgangsweise gut lachen haben und die Werte zu Billigstpreisen einstreifen!", meint GLB-Vorsitzender Manfred Groß.

Weit mehr als 100.000 Beschäftigte werden von dem Totalausverkauf betroffen sein. Der Bogen der Betroffenheiten reicht von Auslagerungen und Schließung von Betriebsstätten über Verschlechterungen im arbeitsrechtlichen Bereich bis hin zu Kündigungen. "Offensichtlich will die Regierung ihre Entscheidungen kalt durchziehen. Daher müssen jetzt Gewerkschaft und Arbeiterkammer im Sinne ihrer gesellschaftlichen Verantwortung handeln und alle nur erdenklichen Schritte unternehmen, um die Wildwest-Privatisierer von ÖVP und FPÖ zu stoppen. Noch ist es nicht zu spät", meint der GLB-Vorsitzende und verlangt die Einberufung von Betriebsrätekonferenzen und Betriebsversammlungen in den betroffenen Bereichen und eine bundesweite Solidaritäts- und Widerstandsaktion aller Gewerkschaften.

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