"profil": FPÖ-Anwalt Böhmdorfer Gläubiger bei Passer- Konkurs

Offene Honorarforderungen von mehr als einer halben Million Schilling - Vizekanzlerin Riess-Passer musste Eigentum an Wohnungseinrichtung nachweisen

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in
seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, zieht der Privatkonkurs von Michael Passer, Ehemann von FPÖ-
Vizekanzlerin Susanne Riess-Passer, immer weitere
Kreise. Dem "profil" vorliegenden Konkursakt zufolge hat mittlerweile auch FPÖ-Rechtsanwalt Dieter Böhmdorfer
Forderungen angemeldet. Demnach schulde ihm Passer
exakt 524.892 Schilling. Dabei handle es sich um offene
Honorare. Böhmdorfer hatte Passer 1993 bei der
Abwicklung einer Firmenpleite vertreten, schreibt das
Magazin. Böhmdorfer gegenüber "profil": "Das ist nicht
böse gemeint. Man muss das formal erledigen."

In Passers Privatkonkurs haben acht Gläubiger
Forderungen in der Höhe von 76,727 Millionen Schilling
angemeldet. Größter Einzelgläubiger ist die Landes-Hypothekenbank Tirol AG mit 37,8 Millionen Schilling.

Die Affäre bringt nun zunehmend auch Vizekanzlerin
Riess-Passer in Bedrängnis, so "profil". So musste sie
etwa im Zuge eines gerichtlich verordneten
Lokalaugenscheins in der gemeinsamen Tiroler Wohnung
nachweisen, dass das gesamte Inventar in ihrem
Alleineigentum steht. Zudem musste die FPÖ-
Spitzenpolitikerin bestätigen, dass sie allein für den
Unterhalt ihres Gatten aufkommt. "profil" zitiert aus dem
Konkursakt Passer: "Seine Ehefrau finanziert sämtliche tagtäglichen Lebenshaltungskosten wie Miete, Kleidung,
Heizung, Strom, Telefon, Fernsehen, Lebensmittel, etc."

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