Landespreis für Marketing, Kommunikation und Design der Wirtschaftskammer Salzburg

: GGK errang erneut den großen Landespreis

Salzburg, 22.2.2000 (HKS). Salzburgs Werbeszene traf sich Montag Abend nahezu vollzählig in Stiegl´s Brauwelt zur Verleihung des Großen Landespreises für Marketing, Kommunikation und Design der Wirtschaftskammer Salzburg. Organisator Fachgruppenvorsteher
Walter Ruttinger sorgte mit seinem Team und mit Unterstützung von Firmen wie NCM (Koppl) und anderen zahlreichen Sponsoren für eine TV-reife Inszenierung der Leistungsstärke der Salzburger Kommunikationsbranche. TV-gerecht und kompetent führte "ORF-Anchorman" Josef Broukal durch den Abend bzw. moderierte die Verleihung der 12 Preiskategorien einschließlich des Großen Landespreises und des Sonderpreises "Director´s Award". Mit einem Feuerwerk der Extraklasse fand einer der österreichweit best bestückten Werbepreise seinen erfolgreichen Abschluss.

Großer Preis für Sigl und GGK
"And the winner is..." - der Gewinner des "Großen Landespreises für Marketing, Kommunikation und Design" der Wirtschaftskammer Salzburg ist derselbe wie bei der Landespreis-Premiere im Jahr
1998: Auch heuer erhielt die Werbeagentur GGK diese begehrte Auszeichnung für ihre Arbeit für die Privatbrauerei Sigl in Obertrum.
Der erstmals vergebene "Director's Award" ging sowohl an A-Design/Thomas Stranig für die grafische Gestaltung der Marke "Herminator" als auch an die Hermann Maier Fancy Marketing GmbH,
die die Markenrechte innehält. Groß war die Freude auch bei den 12 Preisträgern der einzelnen Preiskategorien, die sich jeweils kurz dem Publikum präsentierten. Für den Landespreis "Fotografie für Werbung und PR" übergab Landesinnungsmeister Josef Faistauer den Preis an Walter Oczlon. Für ihren TV-Spot (Stadlbauer "Nintendo") erhielt die GGK ihren Preis aus den Händen von Fachverbandsvorsteher Günter Degn. Dir. Fred Kendlbacher von der Objekt-Werbung vergab den Landespreis in der Kategorie Plakat- und Außenwerbung an Mario Anhaus (für Blizzard - Hagan Ski). Der Fotograf des Bildes, Ulrich Grill aus Fuschl, wurde ebenfalls geehrt.
Große Bandbreite an Kategorien
Die anderen Preise wurden von Wirtschaftskammerpräsident Dr. Günter Puttinger verliehen. Die PCS-Werbeagentur (Auftraggeber Wiberg) erhielt im Bereich Gesamtwerbe-Konzept den Landespreis,
die Agentur Pappitsch & Wawra bekam in der Kategorie Multimedia
für den Auftraggeber Käsewelt Schleedorf die begehrte Trophäe. Die AGG Werbeagentur errang den Landespreis in der Kategorie Hörfunk/Audiowerbung (Auftraggeber Alpenmilch "Trinkjoghurt"), die Ramses Werbeagentur für ihre PR-Aktivitäten im Auftrag der SalzburgAgentur GmbH (Kategorie Public Relations). Punktegleich
mit Ramses waren die ImpulsWerkstatt Ziegler & Lehner OEG, für
ihre PR-Aktivitäten zugunsten "Silent Night". In dieser Kategorie gab es somit zwei Landessieger.
Im Bereich Direct Marketing, Prospekte, Verkaufsförderung, Eventmarketing ging die GGK für die Privatbrauerei Sigl als Kategoriesieger und in der weiteren Folge als "Großer
Landessieger" hervor sowie die Designer-Firma Kiska Industrial Design für KTM in der Kategorie Marketing-Konzept, Vertriebskonzepte, Produktentwicklung. Den ersten Platz in der Kategorie Messebau und Schaufenstergestaltung erreichte die
Siegmund Reifeltshammer KG für Auftraggeber JoWood. Im Bereich Inserate konnte sich die AGG Werbeagentur ebenfalls über einen Landespreis freuen (Auftraggeber Porsche Bank). Ingrid Sapp schließlich errang den Landespreis für ihr Grafik-Design für das Produkt "Youkon Wilder Lachs".

Erfolgreicher Gesamtpreis
Der Abschluss-Event gestaltete sich somit zur "eindrucksvollen Leistungsschau der Salzburger Werbebranche", wie Wirtschaftskammerpräsident Dr. Günter Puttinger in seinem Statement hervorhob. "Der Erfolg des Landespreises 1998, der eine Veranstaltung der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation war,
hat uns bewogen, den Preis zu einem Gesamtpreis der Wirtschaftskammer Salzburg umzugestalten - dieses Konzept ist offensichtlich aufgegangen!", freute sich WK-Präsident Dr. Günter Puttinger über den gelungenen Branchen-Event.

Schwerstarbeit für die Jury
Der Landespreis - er ist nicht nur eine Auszeichnung für
Agenturen, sondern auch als Preis für die Auftraggeber konzipiert
- erreichte bereits 1998 eine rekordverdächtige Teilnehmerzahl von 325 Einreichungen. Diese Zahl hat sich heuer jedoch fast
verdoppelt: 627 Arbeiten in zwölf Kategorien - so viele wie bei keinem anderen vergleichbaren Werbe- oder Kommunikationspreis in Österreich - wurden eingereicht.
War schon die Auswahl der Nominierten wegen der sehr hohen
Qualität der Einreichungen schwierig, hatte die Jury bei der Endwahl Schwerstarbeit zu leisten. Nach der Erst-Beurteilung durch die Nominierungsjury wurden die fünf besten Arbeiten aus den zwölf Kategorien am 6. Dezember 1999 im Saal der "Salzburger
Nachrichten" öffentlich vorgestellt. Danach begann die Arbeit der Endjury, die schließlich die Sieger ermittelte.

Erstmals Voting im Internet
Darüber hinaus hatte auch das Publikum die Möglichkeit, via Internet ihre Favoriten zu küren. Die Internet-Abstimmung wurde
von NCM (Net Communications Management) aus Koppl bei Salzburg gestaltet. Auf der Homepage "www.landespreis.com" wurden alle 60 Nominierten vorgestellt. Der durchschlagende Erfolg: über 6.500 Stimmen wurden abgegeben.
Unter den "Internet-Einsendern" wurden drei Teilnehmer ausgewählt, die nach einem kurzen "Werbe-Quiz" tolle Preise gewannen. Den 1. Preis - ein Suzuki Jimny 4x4, zur Verfügung gestellt von Suzuki Austria GmbH - erhielt Markus Einzenberger (Salzburg-Aigen), der
2. Preis - eine USA-Reise für zwei Personen, zur Verfügung gestellt von Reed-Messe - ging an Franz Weinberger (Straßwalchen), den 3. Preis (eine Miele Novotronic, von Miele Austria) gewann Günter Wendlinger (Freilassing).
Die zwölf Arbeiten, für die im Internet am häufigsten gestimmt wurde, bekamen wichtige Punkte für die Ermittlung des "Großen Landespreises". Laut den Wettbewerbsbedingungen war die Internet-Reihung jedoch nicht das Endergebnis oder eine Siegerliste,
sondern nur ein "virtuelles Jurorenblatt" in der Endjury.

Nur minimale Unterschiede
Nach der Auswertung der Juryblätter ergaben sich die Endergebnisse in den Kategorien - oft andere Reihungen als in der Nominierungsjury. Hauchdünne Punktevorsprünge gaben für die einzelnen Landespreise den Ausschlag über die Platzierung: In der Kategorie Public Relations endete die Auszählung mit einem totalen Punktegleichstand. Hier wurden zwei Siegestrophäen vergeben. Zur Ermittlung des Großen Landespreises mussten die Juroren ihre eigenen Stimmblätter der einzelnen Kategorien nochmals auswerten und eine Reihung der zwölf für sie besten Einzelarbeiten aus allen Nominierten bilden. Die jeweilige Spitzennennung wurde mit zwölf Punkten bewertet, die 12. Nennung noch mit einem Punkt.

Director’s Award für Herminator
Erstmals vergeben wurde heuer der "Director's Award". "Motiv für die Schaffung dieser Auszeichnung war die Tatsache, dass es eine Vielzahl von Einreichungen gab, die eine Würdigung genauso
verdient hätten, obwohl sie nicht nominiert oder von der Endjury nicht mit der begehrten Landespreistrophäe belohnt wurden", erklärte Wirtschaftskammerdirektor Dr. Wolfgang Gmachl die Idee
des "Director´s Award". Nur zwei Personen haben die Entscheidung getroffen, wer diesen Preis gewinnen soll: der Direktor der Wirtschaftskammer Salzburg, Dr. Gmachl, und der "Director" – im Sinne eines Regisseurs des gesamten Wettbewerbs – Fachgruppenvorsteher Walter Ruttinger. "Viele andere Arbeiten hätten es sich auch verdient, heute Abend die Stiegl´s Brauwelt als Sieger zu verlassen. Aus der Summe aller Einreichungen
vergeben wir deshalb diesen Sonderpreis", betonte Kammerdirektor
Dr. Wolfgang Gmachl. Er dankte auch Fachgruppenvorsteher Walter Ruttinger für seine unermüdliche Organisationsarbeit für den gelungenen Landespreis.
Aufgrund der Besonderheit der Einreichung erhielten sowohl der grafische Gestalter der Marke "Herminator", Thomas Stranig, als
auch die Hermann Maier Fancy Marketing GmbH (Merchandise-Firma zur Verwertung der Markenrechte) je eine vergoldete Statue und
Urkunde. Nach Mozart und "Stille Nacht" handelt es sich bei der Marke "Herminator" um eine weitere Weltmarke, die Salzburg hervorgebracht habe, hieß es in der Begründung für den Director´s Award. Der Werbewert gehe für ganz Österreich in die Milliarden. Nie zuvor habe sich positive Kommunikation für Österreich in Form weltweiter PR so auf einen einzigen Punkt, auf eine einzige Marke fokussiert. __________________________________________________________________ Wirtschaftskammer Salzburg, Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation, Fachgruppenvorsteher Walter Ruttinger, Tel. 0664/22 37 150

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