NÖ Freiwilligenwesen soll gesichert werden

Sacher: Entbürokratisierung und Fonds für Feuerwehreinsätze

St.Pölten (NLK) - Der Klubobmann der SPÖ NÖ, Ewald Sacher, sorgt sich um das Freiwilligenwesen in Niederösterreich: "Wie wichtig die freiwilligen und ehrenamtlichen Mitarbeiter nicht nur bei der Feuerwehr, sondern auch beim Roten Kreuz oder der Bergrettung sind, ist bekannt. Wir müssen Lösungen finden, die den Weiterbestand der freiwilligen Non-Profit-Organisationen sichern", betonte Sacher heute in St.Pölten. Beispielsweise würden pro Jahr in Niederösterreich von den über 1.600 Freiwilligen Feuerwehren und 79 Betriebsfeuerwehren rund 58.000 Einsätze absolviert. Insgesamt gebe es im Land rund 86.000 Feuerwehrmänner. Wichtige Schritte seien eine Entbürokratisierung der Entscheidungswege und eine Sonderurlaubsregelung für die freiwilligen Einsatzkräfte aller Organisationen. Der Sonderurlaub dürfe nicht nur für Landesbeamte gelten, sondern für alle Arbeitnehmer. Nach Ansicht der SP solle für Feuerwehreinsätze ein vom Land finanzierter Fonds eingerichtet werden, um den Arbeitnehmern eine finanzielle Absicherung zu garantieren. Für Feuerwehreinsätze auf eigenem Gemeindegebiet bestehe bereits eine derartige Entschädigungsregelung. Gespeist werden könnte dieser Fonds auch durch die Zweckbindung von 1,5 Prozent der Kfz-Haftpflichtversicherungsprämie. Sacher: "Die SP werde in der kommenden Landtagssitzung am 24. Februar einen entsprechenden Antrag einbringen."

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle
Tel.: 02742/200/2172

Niederösterreichische Landesregierung

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK/NLK