ots Ad hoc-Service: Hypo Vereinsbank <DE0008022005> Vorläufige Zahlen zum Geschäftsjahr 1999: HypoVereinsbank trotz Belastungen mit zufriedenstellendem Ergebnis

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Vorläufige Zahlen zum
Geschäftsjahr 1999: HypoVereinsbank trotz Belastungen mit zufriedenstellendem Ergebnis

Die HypoVereinsbank hat zum Abschluss ihrer Fusion vor dem Hintergrund der hohen, einmaligen Belastungen durch die Integration ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielt. Nach den vorläufigen IAS-Konzernzahlen zum Geschäftsjahr 1999 stiegen die operativen Erträge um rund 2 Prozent auf 7,4 Mrd. Euro. Dabei erzielte sie einen Zinsüberschuss, der mit rund 5 Mrd. Euro (+ 0,2 Prozent) leicht im Plus liegt. Der Provisionsüberschuss stieg deutlich um 15 Prozent auf 1,9 Mrd. Euro. Die HypoVereinsbank hielt ihre Kosten weiterhin auf niedrigem Niveau: Mit konsequentem Kostenmanagement und mit der Realisierung der Fusionssynergien stieg der Verwaltungsaufwand um 5,7 Prozent auf 4,6 Mrd. Euro. Bereinigt um Erstkonsolidierungseffekte beträgt der Anstieg nur ca. 2 Prozent. Die Cost-income Ratio konnte so nach über 62 Prozent im Jahresverlauf wieder auf 61,6 Prozent gesenkt werden. Im Eigenhandel erzielte die Bank ein Ergebnis in Höhe von 400 Mio. Euro, das knapp 18 Prozent unter dem sehr hohen Vorjahresergebnis liegt.

Die Kreditrisikovorsorge im Konzern liegt, wie im Herbst 1999 bereits prognostiziert bei knapp 2,5 Mrd. Euro. Darin sind die zusätzlichen Wertberichtigungen in Höhe von 1 Mrd. Euro enthalten, die wie angekündigt, auf das Sanierungsportfolio gebildet wurden, in dem problembehaftete Immobilienengagements der Vergangenheit zusammengefaat wurden.

Das Betriebsergebnis legte, bereinigt um die zusätzlichen Wertberichtigungen für das Sanierungsportfolio, trotz der Integrationsbelastung auf knapp 1,4 Mrd. Euro zu. Ohne diesen Effekt reduzierte sich das Betriebsergebnis auf knapp 400 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Steuern liegt bei rund 750 Mio. Euro (- 46 Prozent). Der Jahresüberschuss liegt 1999 bei rund 440 Mio. Euro (- 43,5 Prozent).

Die operativen Erträge stiegen im Schlussquartal gegenüber dem dritten Quartal um über 8 Prozent. Besonders der Provisionsüberschuss legte im Quartalsvergleich um rund 25 Prozent zu. Der Zinsüberschuss stieg um rund 7 Prozent. Bei einem Rückgang des Verwaltungsaufwands um knapp 2 % konnte die Cost-income Ratio für das vierte Quartal auf unter 59 Prozent gesenkt werden.

Für das laufende Geschäftsjahr wird die HypoVereinsbank bei stabilem Verwaltungsaufwand die Risikovorsorge auf unter 1 Mrd. Euro zurückfahren. Das wird bei einem moderaten Wachstum der Erträge zu einem kräftigen Ergebnisanstieg führen.

Bayerische Hypo- und Vereinsbank Konzern

Vorläufige IAS-Zahlen (gerundet)

in Mrd. Euro 1999 1998 (1) Veränderung in % Zinsüberschuss 5,0 5,0 0,2 Kreditrisikovorsorge 2,5 1,7 49,0 Zinsüberschuss nach 2,6 3,4 -23,8 Kreditrisikovorsorge

Provisionsüberschuss 1,9 1,6 15,0 Handelsergebnis 0,4 0,5 -17,7 Verwaltungsaufwand 4,6 4,3 5,7 Betriebsergebnis 0,4 1,3 -70,6 Ergebnis der gewöhnlichen 1,0 1,5 -30,8 Geschäftstätigkeit

Ergebnis vor Steuern 0,8 1,4 -46,4 Jahresüberschuss 0,4 0,8 -43,5 Konzerngewinn 0,4 0,3 5,4

(1) Die Werte für 1998 haben wir zur besseren Vergleichbarkeit ohne Verschmelzungsgewinn (1,2 Mrd. Euro) dargestellt.

Bilanzsumme 503 461 9,1

Mitarbeiter Konzern 46.170 39.447
Geschäftsstellen Konzern 1.417 1.420

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