Neue Förderaktion "NÖ Kurskostenbeitrag"

Prokop: Land hilft mit 8,8 Millionen bei Weiterbildung

St.Pölten (NLK) - "Die Arbeitswelt erfordert heute vom Einzelnen die Bereitschaft zur ständigen Weiter-bildung und zum lebenslangen Lernen. Die neue Landesförderung wird Arbeitnehmern, die selbst in ihre berufliche Fortbildung investieren, helfen, die damit verbundenen Kosten zu tragen", begründet Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop den "NÖ Kurskostenbeitrag", eine neue, heute von der Landesregierung beschlossene Förderungsaktion des Landes. Gab es bisher nur einen Fahrtkostenbeitrag für jene, die einen berufsspezifischen Weiterbildungskurs außerhalb ihres Wohn- oder Dienstortes besuchten, so ist der Kurskostenbeitrag ein Zuschuss des Landes für den Besuch von Kursen für Weiterbildung, wie etwa PC-, Internet-, Sprach-, Buchhaltungs-, Rhetorik- und Präsentationskurse sowie Vorbereitungskurse für Meister- und Konzessionsprüfung. Prokop rechnet heuer mit 4.000 Antragstellern, dafür sind 8,8 Millionen Schilling vorgesehen.

Die Höhe der Förderung ist unabhängig vom Einkommen und beträgt 50 Prozent der Kurskosten, höchstens aber 2.000 Schilling pro Kurs bzw. 6.000 Schilling pro Jahr. Voraussetzungen sind der Besuch eines Kurses bei einem anerkannten Veranstalter (z.B. WIFI, BIFI, Volkshochschulen und Landwirtschaftliches Fortbildungsinstitut), der Hauptwohnsitz in Niederösterreich und ein aufrechtes Arbeitsverhältnis oder der Besuch eines Vorbereitungskurses zur Meister- und Konzessionsprüfung (Arbeitslose, die einen Fortbildungskurs besuchen, werden vom Arbeitsmarktservice finanziell unterstützt). Die Förderung gilt ab sofort, Formulare für die Antragstellung liegen ab nächster Woche bei den Bezirkshauptmannschaften, den großen Ausbildungsträgern und bei der NÖ Landesregierung - Arbeitnehmerförderung (Telefon 02262/705-225), auf.

"Weil Arbeitslosigkeit häufig durch mangelnde Ausbildung verursacht wird, ist der NÖ Kurskostenbeitrag auch eine Chance für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, ihre beruflichen Aussichten zu verbessern und einer Arbeitslosigkeit vorzubeugen", so Prokop abschließend.

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