- 15.02.2000, 11:32:14
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Neue Förderaktion "NÖ Kurskostenbeitrag"
Prokop: Land hilft mit 8,8 Millionen bei Weiterbildung
St.Pölten (NLK) - "Die Arbeitswelt erfordert heute vom Einzelnen
die Bereitschaft zur ständigen Weiter-bildung und zum lebenslangen
Lernen. Die neue Landesförderung wird Arbeitnehmern, die selbst in
ihre berufliche Fortbildung investieren, helfen, die damit
verbundenen Kosten zu tragen", begründet
Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop den "NÖ
Kurskostenbeitrag", eine neue, heute von der Landesregierung
beschlossene Förderungsaktion des Landes. Gab es bisher nur einen
Fahrtkostenbeitrag für jene, die einen berufsspezifischen
Weiterbildungskurs außerhalb ihres Wohn- oder Dienstortes besuchten,
so ist der Kurskostenbeitrag ein Zuschuss des Landes für den Besuch
von Kursen für Weiterbildung, wie etwa PC-, Internet-, Sprach-,
Buchhaltungs-, Rhetorik- und Präsentationskurse sowie
Vorbereitungskurse für Meister- und Konzessionsprüfung. Prokop
rechnet heuer mit 4.000 Antragstellern, dafür sind 8,8 Millionen
Schilling vorgesehen.
Die Höhe der Förderung ist unabhängig vom Einkommen und beträgt 50
Prozent der Kurskosten, höchstens aber 2.000 Schilling pro Kurs bzw.
6.000 Schilling pro Jahr. Voraussetzungen sind der Besuch eines
Kurses bei einem anerkannten Veranstalter (z.B. WIFI, BIFI,
Volkshochschulen und Landwirtschaftliches Fortbildungsinstitut), der
Hauptwohnsitz in Niederösterreich und ein aufrechtes
Arbeitsverhältnis oder der Besuch eines Vorbereitungskurses zur
Meister- und Konzessionsprüfung (Arbeitslose, die einen
Fortbildungskurs besuchen, werden vom Arbeitsmarktservice finanziell
unterstützt). Die Förderung gilt ab sofort, Formulare für die
Antragstellung liegen ab nächster Woche bei den
Bezirkshauptmannschaften, den großen Ausbildungsträgern und bei der
NÖ Landesregierung - Arbeitnehmerförderung (Telefon 02262/705-225),
auf.
"Weil Arbeitslosigkeit häufig durch mangelnde Ausbildung
verursacht wird, ist der NÖ Kurskostenbeitrag auch eine Chance für
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, ihre beruflichen Aussichten zu
verbessern und einer Arbeitslosigkeit vorzubeugen", so Prokop
abschließend.
Rückfragehinweis: Niederösterreichische Landesregierung
Pressestelle
Tel.: 02742/200-2180
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