Neues Internet-Portal soll Firmengründungen erleichtern

Wirtschaftskammern starten einheitlichen Internetauftritt mit einem "eDay" am 1. März

Wien (PWK) - Mit einer europaweiten Informationsplattform im Internet will die EU die Gründung von neuen Firmen erheblich erleichtern. Als INFO 2000-Projekt FIRM bereits 1999 von der EU initiiert, soll das neue Internet-Portal Unternehmern und künftigen Firmengründern alle nötigen Informationen zur Firmengründung im europäischen Umfeld bieten, wie z.B. gesetzliche Richtlinien, Förderungsmöglichkeiten, Online-Dienste u.v.m. Die Analyseaufgaben wurden von der Projektgruppe bereits abgeschlossen, die Testphase soll Ende 2000 beginnen. Innerhalb der Wirtschaftskammer Österreich wird das Projekt vom Gründer-Service und von der Jungen Wirtschaft Österreich betreut.

Angesprochen werden vor allem Klein- und Mittelbetriebe, die im Bereich der grenzüberschreitenden Betriebsgründung oder -expansion die meisten organisatorischen Probleme haben. Bis Ende 2000 sollen die Informationsbedürfnisse der Anwender und die bestehenden Informationssysteme auf europäischem Niveau analysiert, die Informationen strukturiert und die Erwartungen der Firmengründer und der Informationsanbieter optimal verknüpft werden. Anschließend wird ein struktureller Rahmen für die Organisation aller Datenbanken entwickelt, die für die Gründung bzw. Expansion eines Unternehmens relevant sind und in allen EU-Staaten genutzt werden können. Die klassische Volltextsuchmaschine wird dabei um eine Wissensbasis erweitert. Die Benutzeroberfläche gestattet individuellen Zugriff mittels "Topic-Maps", die schließlich zu einem kompletten Wissensnetz zusammengeknüpft werden. Topic-Maps werden sprachunabhängig erstellt und sollen demnach die Darstellung des Wissens in jeder beliebigen Sprache erleichtern, um die Anwendung in allen EU-Ländern zu ermöglichen.

An dem EU-Projekt FIRM sind u.a das Center for Usability Research and Engineering (CURE), die Wirtschaftskammer Österreich, der Deutsche Industrie- und Handelstag, das Institut der Deutschen Wirtschaft in Köln sowie aus Griechenland die Organisation für Klein- und Mittelbetriebe (EOMMEX) und das Multimedia-Lab an der Wirtschaftsuniversität Athen beteiligt.

Die Wirtschaftskammern Österreichs präsentieren sich ab 1. März 2000 mit einem neuen, einheitlichen und unternehmerorientierten Internetauftritt der Öffentlichkeit. Der "eDay" als österreichweite Auftaktveranstaltung an diesem Tag, ist der Startschuss für die neue Internetplattform wko.at. "e" steht für elektronisch, für Informationstechnologie und damit auch für die Zukunft.

Bestechendste Neuerung für die Unternehmer ist das sogenannte Extranet. Es stellt die individuelle Informationsschiene von wko.at dar, zu der nur Unternehmen Zugang haben. Schon bisher wurden durch die Wirtschaftskammern viele Informationen im Internet angeboten, die allerdings nicht ausschließlich Mitgliedern zugänglich waren. Genau aus diesen Informationen und News stellt das System jetzt für die Unternehmen eine individuelle Extranetseite zusammen.

Mit diesem neuen Angebot wollen die Wirtschaftskammern vor allem jene Unternehmen für diese Technologie begeistern, die erst jetzt beginnen sich über das Internet zu informieren. Aber auch den Profis kann durch wko.at noch Einiges geboten werden. Denn nur der exklusive Zugang bietet das volle Leistungsprogramm, wie zum Beispiel die größte Vermittlungsdatenbank von Gesprächspartnern und Lieferanten in ganz Österreich, eine Förderdatenbank, Branchenvergleichsdaten und exklusive Fachinformationen. (MH)

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