Informieren statt demonstrieren

Wien (OTS) - "Noch mehr Öl ins Feuer zu gießen, ist das schlechteste, was man in der derzeitigen Lage - denn es wurde in bisherigen Demos mit Gewaltanwendungen nicht gespart - machen kann.-Die Schülerunion spricht sich gegen den Schulstreik am 18. Feber aus.

Schülerorganisationen, die sich Initiatoren des geplanten Schulstreiks nennen, sind so wie auch die Schülerunion Interessensvertreter, die sich der Probleme und Sorgen Österreichs Schüler annehmen.

"Unsere Aufgabe ist es, Konflikte zu lösen und nicht zu entfachen. Wenn sich ein Schüler in einer hilflosen Lage sieht, versuchen wir ihm zu helfen und die Situation aufzuklären. So handelt die Schülerunion vor allem in Zeiten, in denen die Gemüter zu überhitzen drohen", sagt Bundesobfrau Silvia Fuhrmann.

Ein Schulstreik würde genau das Gegenteil erreichen. "Denn wenn man zu einer Schüler-Demonstration aufruft, gegen Ausländerverhetzung, Sozial- und Bildungsabbau und gegen die Aushöhlung der demokratischen Grundrechte durch Haiders schwarz-blaue Marionettenregierung, so erreicht man schon allein durch diese Formulierung nur eines: Man macht Österreichs Jugend gewaltig Angst", meint Fuhrmann entsetzt.

Auch die 9 Landeschefs der Schülerunion sind sich einig:
"Informieren statt demonstrieren!" Frau BM Gehrer habe schon recht, wenn sie sagt, man müsse das Gespräch mit den Bürgern suchen und mit ihnen über deren Bedenken und Sorgen sprechen. Jetzt müsse aber jeder einzelne bereit sein, dieses Angebot der Politiker anzunehmen. Außerdem entspricht eine Regierungsbeteiligung der FPÖ der demokratischen Entscheidung des Wählers vom 03. Oktober 1999.

"Aber manchmal hört man nur das, was man hören will. Vielleicht greift die sozialistische Jugendvereinigung deshalb so wie ihre Mutterpartei - möglicherweise aus Panik, welche eine plötzlich unerwartete und möglicherweise nicht bewältigbare Situation hervorrief - zu derartigen unberechenbaren und zweifelsohne gefährlichen Mitteln der Angstmacherei", so lauten Stimmen in der Schülerunion.

Der Schülerunion ist gerade in Bildungsangelegenheiten, und ausschließlich dafür sei sie auch zuständig, optimistisch. An der guten Zusammenarbeit mit Frau BM Elisabeth Gehrer wird sich nichts ändern, so ist sich Fuhrmann sicher.

Fuhrmann will die Sache und auch die schulpolitischen Erfolge in den Vordergrund stellen.

"Für Politische Bildung, Leistungsevaluierung und Qualität in der Schule kämpft die Schülerunion schon sehr lange. Endlich wurden die Anliegen der Schüler auch von der Regierung erhört. Sogar die Forderung nach einem Objektivierungsverfahren der Direktorenbestellungen wird, so wie von der Schülerunion angeregt wurde, von der Regierung behandelt," stellt Silvia Fuhrmann klar.

"Wir müssen fernab von jeder parteipolitischen Brille konstruktiv für Österreichs Schüler weiterarbeiten", sagt die Bundesobfrau abschließend.

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