ARBÖ: Verlangte Mobilität der Menschen allein mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht zu bewältigen

Wien (ARBÖ) - Nach Meinung des ARBÖ verdeutlicht die Zunahme
des Kfz-Bestandes, dass die zunehmend verlangte Mobilität der Menschen offensichtlich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln alleine nicht ausreichend zu bewältigen ist.

Im Hinblick auf das zunehmende Verkehrsvolumen auf Österreichs Straßen, verlangt der ARBÖ, dass Straßenprojekte im Interesse der betroffenen Bevölkerung und der Autofahrer nicht länger verzögert werden. Auch wenn Verkehrsexperten wie Prof. Dr. Hermann
Knoflacher der Ansicht sind, dass neue Straßen mehr Verkehr anziehen, ist der ARBÖ der Meinung, dass für ein modernes Verkehrswegenetz mit Autobahnen und Schnellstrassen die Lücken, auch aus Gründen der Verkehrssicherheit, zu schließen sind. Mangelnde Verkehrssicherheit und Staubildungen, wie wir es seit Jahren und nahezu täglich im Großraum von Wien auf der A 23, Südosttangente und der A2, Südautobahn erleben, verursachen Unfallgefahren und zugleich enorme volkswirtschaftliche Kosten in zweistelligen Milliardenbeträgen pro Jahr.

Wien braucht daher dringend die Umfahrung B301, denn ohne ein modernes, funktionsfähiges Verkehrssystem ist wirtschaftlicher und sozialer Wohlstand nicht möglich.
Der ARBÖ hat angesichts des zunehmenden Schwerverkehrs auf Österreichs Straßen, kein Verständnis für eine weitere Verzögerung bei der Einführung der Lkw-Maut. Der Pkw-Verkehr darf nicht weiter zur Quersubventionierung herangezogen werden. Drei Viertel der 60 Milliarden Schilling, die aus dem Kraftfahrzeugverkehr jährlich in das Bundesbudget fließen, stammen aus dem privaten Pkw-Verkehr,
nur ein Viertel aus dem Lkw-Verkehr. "Dieses Missverhältnis wächst kontinuierlich. Während der Pkw die Betriebskosten der Infrastruktur deckt, wird das Ziel der Kostenwahrheit beim Lkw
durch steuerschonende und verzögernde Maßnahmen auf die lange Bank geschoben", kritisiert der ARBÖ.

Für den ARBÖ haben der Bau der B301, der sechsten Donaubrücke und der Nordostumfahrung von Wien (B302) höchste Priorität. Sichere Straßen sind im heutigen modernen Leben unverzichtbar. Der ARBÖ betonte abschließend: "Mittel, die von den Autofahrern durch Zahlungen von Abgaben geleistet werden, sollten auch für die Erhaltung und den Ausbau des Straßenverkehrsnetzes Verwendung finden."

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