NÖ VOLKSHILFE: Pflegebedürftigen Telefon - Notruf ermöglichen

Präsident Mittersteger: Befreiung von der Grundgebühr weiterhin unerlässlich

St. Pölten, (SPI) - "Eine Zumutung für Hilfsbedürftige sind die Pläne der TELEKOM AG, die Befreiung von der Telefon - Grundgebühr in Frage zu stellen. Das träfe vor allem auch PatientInnen der NÖ VOLKSHILFE", erklärte deren Präsident Hofrat Kurt Mittersteger. Mittersteger:
"Dass die TELEKOM aus budgetären Gründen ausgerechnet jetzt derartige Überlegungen anstellt, ist bezeichnend, fügt er hinzu. Offensichtlich läßt sie sich vom Sozialabbau inspirieren, der mit der neuen Regierung um sich gegriffen hat."****

Sozialhilfeempfänger und Personen mit einer Mindestpension waren bisher von der Grundgebühr beim Telefonieren befreit. Muss die Grundgebühr in Zukunft entrichtet werden, wären Pflegebedürftige unter Umständen nicht mehr in der Lage, in einer Notsituation Hilfe zu beanspruchen und den Kontakt mit den sozialmedizinischen Diensten aufrechtzuerhalten, deren Kapazität sich allein im Bereich der NÖ VOLKSHILFE in rund 65 000 monatlichen Einsatzstunden äußert. "Die Absicht der TELEKOM AG, die Grundgebühr künftig auch Hilfsbedürftigen in Rechnung zu stellen gehört mit zu den Erschwernissen, die älteren, kranken und chronisch-kranken Menschen durch die jetzt gebildete Koalition ins Haus steht", so Mittersteger.
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