Beldomo-Prozess: Ab 4. April wird verhandelt

Im August 1996 wurden die Vorstände der Immobilien-Firma Beldomo AG verhaftet. Der Verdacht lautete auf schweren gewerbsmäßigen Betrug. Nun steht endlich der Prozess-Termin fest: Ab 4. April wird im großen Schwurgerichtssaal des Landesgerichtes Wien verhandelt. Die AKNÖ vertritt die Mehrheit der Privatbeteiligten im Strafprozess.

2.300 Anleger haben Aktien der Immobilienfirma Beldomo AG gezeichnet. Im Sommer 1996 tauchte erstmals der Verdacht auf, dass die Gelder der Anleger nicht zweckentsprechend verwendet worden waren. Fast 3 Jahre sollte es dauern, bis die Geldflüsse in einem Gutachten nachgewiesen werden konnten. Das Ergebnis dieser Prüfung schockte vor allem die Kleinanleger: Lediglich ein Drittel der Anlegergelder war dem eigentlichen Verwendungszweck - dem Ankauf und der Revitalisierung von Immobilien - zugeführt worden. Aufgrund dieses Gutachtens erhob die Staatsanwaltschaft Wien im Oktober des Vorjahres Anklage gegen die ehemaligen Beldomo-Vorstände (Romée d´Harambure, Dr. Alfred Hintermüller und Peter Wachsenegger) und den Wirtschaftsprüfer DKfm. Walter Türke. Die erste Verhandlung im Strafprozess wurde nun für den 4. April anberaumt. Die Konsumentenschützer der AKNÖ, die sich mit dem Fall seit nunmehr dreieinhalb Jahren intensiv beschäftigen, haben die Vertretung von hunderten Privatbeteiligten vor Gericht übernommen. Anleger, die die AKNÖ-Experten ebenfalls mit der Vertretung vor Gericht betrauen wollen, können sich noch bis 6. März in der AKNÖ melden.

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