- 11.02.2000, 11:14:29
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- OTS0123
Antisemitismus und österreichische Literatur
Literatur-Förderungspreis geht an Vladimir Vertlib
St.Pölten (NLK) - Zu einem Kolloquium zum Thema "Antisemitismus
und österreichische Literatur" sowie zur Überreichung des
Förderungspreises für Literatur 1999 an Vladimir Vertlib lädt am
Donnerstag, 24. Februar, die Theodor Kramer-Gesellschaft gemeinsam
mit dem Verein zur Förderung und Erforschung der antifaschistischen
Literatur in den Republikanischen Klub im Festsaal des Gebäudes
Freyung 1 in Wien.
Das Kolloquium wird aus Anlass des Erscheinens der Studie
"Verborgener Staat, lebendiges Geld. Zur Dramaturgie des
Antisemitismus" veranstaltet. Nachgegangen wird der Frage: "Wie
antisemitisch ist die österreichische Literatur nach 1945?"
Einen Förderungspreis für Literatur erhält der 1966 in Leningrad
geborene Schriftsteller Vladimir Vertlib, der 1971 von Rußland nach
Israel emigrierte und dann über Rom, die Niederlande und die USA 1981
nach Wien kam. Er studierte Volkswirtschaft in Wien und lebt hier
seit 1993 als freischaffender Schriftsteller. Er schrieb die
Erzählung "Abschiebung" und den Roman "Zwischenstationen". Er ist
Mitarbeiter der Zeitschrift "Mit der Ziehharmonika - Zeitschrift für
Literatur des Exils und des Widerstands".
Rückfragehinweis: Niederösterreichische Landesregierung
Pressestelle
Tel.: 02742/200/2174
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