Antisemitismus und österreichische Literatur

Literatur-Förderungspreis geht an Vladimir Vertlib

St.Pölten (NLK) - Zu einem Kolloquium zum Thema "Antisemitismus
und österreichische Literatur" sowie zur Überreichung des Förderungspreises für Literatur 1999 an Vladimir Vertlib lädt am Donnerstag, 24. Februar, die Theodor Kramer-Gesellschaft gemeinsam mit dem Verein zur Förderung und Erforschung der antifaschistischen Literatur in den Republikanischen Klub im Festsaal des Gebäudes Freyung 1 in Wien.

Das Kolloquium wird aus Anlass des Erscheinens der Studie "Verborgener Staat, lebendiges Geld. Zur Dramaturgie des Antisemitismus" veranstaltet. Nachgegangen wird der Frage: "Wie antisemitisch ist die österreichische Literatur nach 1945?"

Einen Förderungspreis für Literatur erhält der 1966 in Leningrad geborene Schriftsteller Vladimir Vertlib, der 1971 von Rußland nach Israel emigrierte und dann über Rom, die Niederlande und die USA 1981 nach Wien kam. Er studierte Volkswirtschaft in Wien und lebt hier seit 1993 als freischaffender Schriftsteller. Er schrieb die Erzählung "Abschiebung" und den Roman "Zwischenstationen". Er ist Mitarbeiter der Zeitschrift "Mit der Ziehharmonika - Zeitschrift für Literatur des Exils und des Widerstands".

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