1999 Rekord an Geflügelschlachtungen

Wien (OTS) - Für das Jahr 1999 wurden von den meldepflichtigen Geflügelschlächtereien Österreichs (Betriebe mit mindestens 5.000 Schlachtungen pro Jahr) insgesamt 97.883 Tonnen Geflügelfleisch gemeldet, um 3% bzw. 3.000 Tonnen mehr als im Vorjahr: dem Schlachtgewicht 1999 lagen 62,833.000 Stück Geflügel (+3%) zugrunde. Vor dreißig Jahren betrug das Schlachtungsvolumen bei Geflügel geringe 19.739 Tonnen (ein Fünftel des Berichtsjahres), 1979 bereits 55.427 Tonnen und vor zehn Jahren 71.068 Tonnen.

Laut Mitteilung der Statistik Österreich hatten im Jahr 1999 Brat-und Backhühner (77.403 Tonnen bzw. +1%) einen Anteil von 79% am gesamten Schlachtgewicht. Auf Truthühner entfielen anteilsmäßig 20% (19.409 Tonnen bzw. +16%) und auf Suppenhühner 1% (1.070 Tonnen bzw. -15%). Im letzten Jahrzehnt kam Fleisch von Truthühnern immer mehr Bedeutung zu: Im Jahre 1989 betrug der Fleischanteil nur 11%, während jener von Brat- und Backhühnern bei beachtlichen 86% lag.

Im Berichtsjahr wurden in den meldepflichtigen Geflügelbrütereien (mit einer Mindesteinlagekapazität von 500 Bruteiern) insgesamt 78,954.000 Stück eingelegt, das entspricht einer geringen Zunahme von 164.000 Stück (+0,2%) gegenüber der Eiereinlage von 1998. Mit einem Anteil von 80,5% verzeichneten nur Masthühner eine Erhöhung von 1% auf 63,537.000 Stück. Bei Legehennen (Anteil 15%) reduzierte sich die Eiereinlage um 3% auf 11,853.000 Stück und bei Truthühnern (Anteil 4%) um 8% auf 3,512.000 Stück. Bei Enten wurden 33.700 Bruteier (-3%), bei Gänsen 13.900 Stück (-3%) und bei Perlhühnern 4.300 Stück (+14%) eingelegt.

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