GPA-Jugend: Dieses Regierungsprogramm ist untragbar

Wien (ÖGB/GPA). "Die Katze aus dem Sack: ÖVP und FPÖ planen eine neue Umverteilung nach oben. Die Reichen werden reicher und den ArbeitnehmerInnen geht man an die Geldbörse. Mit Milliardenbeträgen füttert man die Unternehmen, Selbstständigen und Bauern, und den ArbeitnehmerInnen und sozial schwachen zieht man es aus der Tasche", ist Barbara Novak, Vorsitzende der GPA-Jugend über das Regierungsvorhaben empört.++++

Besonders verwerflich sind die Änderungen im Bereich der Jugend. "Durch das Einstellen der Ausbildungsmaßnahmen für Jugendliche ohne Lehrplatz werden den Unternehmen noch mehr billige Hilfskräfte am Silberteller serviert", so Novak weiter. Durch die Verlängerung der Probezeit und die Änderungen bei der Arbeitszeit für Jugendliche bleibt die Qualität der Ausbildung auf der Strecke. Zusätzlich sollen zu den derzeitigen 2 Mrd. S Förderungen noch einmal 3 Mrd. den Firmen hingeworfen werden, die trotz der schon bestehenden Anreize immer weniger Jugendliche ausbilden.

Auch der geplanten Einführung von Studiengebühren und den geplanten Sparmaßnahmen im Bildungsbereich muss eine klare Absage erteilt werden.

"Diese Regierung ist nicht einmal noch richtig im Amt, sie zeigt aber schon ihr wahres Gesicht. "Der kleine Mann" sollte anfangen die Augen zu öffnen und erkennen wer hier die Anliegen der arbeitenden Bürger vertritt", fordert Barbara Novak auf, Flagge zu zeigen.

ÖGB, 04. Februar 2000 Nr. 59

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Alexander Prischl
Tel.: 01/313 93/238 Dw
e-mail: alexander.prischl@gpa.atGPA-Jugend

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGB/NGB