Westenthaler: FPÖ fordert sofortige Stellungnahme von Klima und Klestil

Schwerste Vorwürfe gegen Kanzler und Bundespräsident, wonach EU-Protest gegen FPÖ bestellt gewesen wäre

Wien, 2000-02-02 (fpd) - FPÖ-Generalsekretär Peter Westenthaler forderte heute rasche und umfassende Aufklärung und sofortige Stellungnahmen von Bundespräsident Klestil und Bundeskanzler Klima zu den schweren, aber um so fundierteren Vorwürfen aus Dänemark, wonach die beiden Staatsspitzen den EU-Protest gegen eine Regierungsbeteiligung der FPÖ bestellt hätten. ****

Wie die Tageszeitung "Die Presse" heute berichtet, hätten Klima und Klestil Amtskollegen aus ganz Europa um Schützenhilfe gegen Haider ersucht. Der sehr fundierte und ausrecherchierte Artikel stammt aus einer dänischen Tageszeitung, in der davon berichtet werde, daß diese Information vom sozialdemokratischen Premier Rasmussen stammten. Er solle den außenpolitischen Ausschuß des dänischen Parlaments über die außergewöhnliche EU-Aktion aus Österreich informiert haben. Danach hätten drei Ausschußmitglieder aus drei unterschiedlichen Parteien die Aussagen Rasmussens unabhängig voneinander bestätigt.

Damit werde nichts anders behauptet, als daß die höchsten Staatsrepräsentanten Österreichs für die internationale Kritik verantwortlich zeichnen und sich gegen das eigene Land gerichtet hätten. Sollten sich diese fundierten Informationen als unbestritten herausstellen, so wäre das ein handfester Staatsskandal Österreichs in der Zweiten Republik. Die österreichische Bevölkerung hat ein Recht darauf, sehr rasch zu erfahren, was an diesen schweren Vorwürfen gegen Klima und Klestil tatsächlich dran sei und für Aufklärung zu sorgen, so Westenthaler abschließend. (Schluß)

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