Mauerbacher Klosterkirche wiederhergestellt

Baujuwel erlangte seine historische Gestalt

St.Pölten (NLK) - Versorgungshaus, Flüchtlingsheim, Depot - das alles war die Klosterkirche der Kartause Mauerbach von der Aufhebung des Klosters durch Joseph II. bis in die jüngste Gegenwart. Das Bundesdenkmalamt, das in der Kartause selbst ein Zentrum der Denkmalpflege und der Restauriertechnik eingerichtet hat, führte die Klosterkirche nach ihrer wechselvollen Geschichte wiederum in ihren Zustand um 1700 zurück.

Besonders wertvoll und kunsthistorisch bedeutsam ist die Deckengestaltung der Kirche. Es gibt hier eine Anzahl monochromer, runder Freskenfelder, die von einer überaus reichen Stuckdekoration umgeben sind. Sie wurden von allen Übermalungen befreit und bis zum originalen Zustand restauriert. Jene Trennwände und Zwischendecken, die im südlichen Teil der Kirche angebracht worden waren, um ein "Siechenspital" unterzubringen, wurden abgebrochen, vermauerte Fenster geöffnet, und auch das architektonische Gliederungssystem im Inneren der Kirche - Pilaster, Hauptgesimse und profilierte Fensterumrahmungen - wurden wieder hergestellt. Im südwestlichen Teil der Kirche beließ man den fragmentarischen Zustand der Wandgliederung, um einen Einblick in den alten Zustand und in die Restaurierungsarbeit zu ermöglichen.

Die außergewöhnliche Arbeit der Denkmalpflege in dieser Kirche steht auch im Mittelpunkt einer Ausstellung. Vom 11. Mai bis 30. Juli zeigt das Bundesdenkmalamt die Schau "Eine Kartause öffnet sich -Mauerbach - Denkmalpflege aktuell".

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