Kollross: 10.000 öS mehr für Zivildiener möglich! Nähere Infos unter www.sj.or.at

Seit einigen Wochen ist eine Klage beim Verfassungsgerichtshof, die die
ungerechtfertigte Besoldungsdifferenz zwischen Präsenz- und Zivildienst
einklagt, anhängig.

Ein Zivildiener erhält derzeit pro Monat um öS 831,- weniger Aufwandsentschädigung als ein Präsenzdiener, was unter anderem auch gegen den Gleichheitsgrundsatz verstößt.

"Alle Zivildiener, die sich diesem Verfahren anschließen wollen, finden auf der
Homepage der SJ NÖ unter www.sj.or.at die dafür notwendigen Informationen, um fast öS 10.000,- mehr für ihre Tätigkeiten im Zivildienst zu
erhalten, gab der Landesvorsitzende der Sozialistischen Jugend Niederösterreich, Andreas Kollross, bekannt.

"Diese Schlechterstellung von Zivildienern ist mit nichts zu rechtfertigen und
gehört schleunigst abgestellt. Auch die Dauer des Zivildienstes muß so rasch
als möglich an die des Präsenzdienstes angeglichen werden, merkte er weiters an.

Wenn neben der längeren Dauer des Zivildienstes auch die Bezahlung eine
Schlechterstellung gegenüber dem Präsenzdienst bedeutet, kann in keinster
Weise von einer Gewissensentscheidung die Rede sein, merkte Kollross weiter an, und forderte gleichzeitig, die Bezahlung für beide Dienste auf ein
Niveau anzuheben, um ein Auskommen für die Jugendlichen zu gewährleisten.

Abschließend erinnerte er nochmals an die Zivildiensthotline der SJNÖ unter
02742/22 55 222, bei der, neben der Homepage, ebenfalls die notwendigen
Informationen bezüglich dieser Klage, aber natürlich auch generelle Informationen zum Zivildienst in Erfahrung gebracht werden können. (schluss)

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