- 27.01.2000, 14:16:38
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ÖGB-Frauen: Keine Sparpolitik auf Kosten der Frauen
Massive Kritik gegen konservative Frauenpolitik
Wien (ÖGB). Eine Sparpolitik auf Kosten der Frauen, befürchtet
ÖGB-Frauenvorsitzende Renate Csörgits beim Zustandekommen einer
Schwarz-Blauen Koalition. Csörgits: ”Zu den Zukunftplänen der neuen
Schwarz-Blauen Regierung gehört es offensichtlich mit massiven
Sparmaßnahmen bei Frauen zu beginnen, und das Frauenministerium
einzusparen.” Mit diesem Plan wäre der erste Schritt getan, um
Frauenpolitik verkümmern zu lassen, betonte Csörgits. ++++
Csörgits vermutet angesichts der konservativen Verhältnisse in der
Regierung einen ”krassen Rückschritt” in der Frauenpolitik.
Blau-Schwarze -Politik will Frauen aus dem Arbeitsmarkt drängen, und
sie wieder zu Hüterinnen von Haus und Kinder machen. Berufstätige
Frauen brauchen jedoch zukunftsweisende Modelle, die eine
Verwirklichung der Chancengleichheit und die Weiterentwicklung der
Gleichberechtigung beinhalten. Dazu zählen u.a.: Gleicher Lohn für
gleichwertige Arbeit, Ausbau von bedarfsorientierten und
flächendeckenden Kinderbetreuungseinrichtungen, Initiativen zu
Frauenförderprogrammen und ein einkommensbezogenes Karenzgeld.
Gleichzeitig dürfen ältere Arbeitnehmerinnen nicht aus dem
Arbeitsmarkt gedrängt werden .Csörgits: ”Die ÖGB-Frauen werden massiv
gegen eine Sparpolitik auf Kosten der Frauen eintreten.” (bfm)
ÖGB, 27. Jänner 2000 Nr. 41
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Mag. Birgit Flenreiss-Mäder
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