GESUNDHEITSRISIKO MOBILFUNK

Aktuelle Studie des Bundesministeriums fehlerhaft und ohne Neuheitswert! Keine Entwarnung aus heutiger Sicht!

Wien (OTS) - Pressekonferenz
Dienstag 01.02.2000 - 10 Uhr
im Cafe Landtmann (1010 Wien, Dr.Karl Lueger-Ring 4)

In einer kürzlich vorgestellten Studie des Wissenschaftsministeriums wurde medienwirksam entwarnt: Keine Gesundheitsgefährdung durch hochfrequente Felder des Mobilfunks! Diese Aussage steht im Widerspruch zu Forschungsergebnissen, die biologische Effekte auch im Niedrigdosisbereich feststellten. Die vorliegenden Befunde legen jedenfalls einen vorsichtigen Umgang mit dieser Technologie nahe. Dies betrifft sowohl Handybenützer als auch Anrainer von Basisstationen.

Die vom Ministerium beauftrage sogenannte "Studie" ist in vielen Abschnitten fehler- und mangelhaft. Dazu Prof. Kundi: "Der Bezug zur wissenschaftlichen Literatur ist nicht nachvollziehbar. Die Arbeit begutachtet Meßergebnisse elektromagnetischer Felder in der Umgebung von Basisstationen. Es werden nur bereits veröffentlichte Studien zitiert, aber keinen neuen Untersuchungen durchgeführt, die eine Entwarnung rechtfertigen würden."

Wir treten daher weiterhin für eine massive Absenkung der Grenzwerte unter Anwendung des Vorsorgeprinzips ein.

Teilnehmer an der Pressekonferenz:
Univ.-Prof. M. Kundi (Institut für Umwelthygiene),
Dr. W. Mosgöller (Institut für Krebsforschung),
DI Dr. med. H.-P. Hutter (Institut für Umwelthygiene),
Dr. H. Moshammer ("Ärztinnen und Ärzte für eine gesunde Umwelt").

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Rückfragen & Kontakt:

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Tel. (01) 4277-64727
(email: hans-peter.hutter@univie.ac.at)

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