Gewerbe und Handwerk guter Boden für Innovation

Drei Landessieger bei der 20. Staatspreisverleihung aus dem Gewerbe und Handwerk unter den Top 10

Wien (PWK) - Das Gewerbe und Handwerk ist offenbar ein sehr fruchtbarer Boden für Innovationen. Bei der 20. Staatspreisverleihung für Innovationen am Montag Abend kamen drei von 10 Gewinnern aus dem Gewerbe und Handwerk.

Der Tiroler Toni Kahlbacher überzeugte die Jury mit einer völlig neuen Fluggasttreppe für Airports. Aus der Steiermark ließ die Firma Platingtech Kollmann & Kollmann mit einer neuartigen Technologie beim Galvanisieren von Oberflächen aufhorchen. Und für alle umweltbewussten Heizer, die Scheitholz als heimischen und stets nachwachsenden Brennstoff wiederentdecken hat die Rendl Heizkessel & Stahlbau GmbH einen innovativen Holzvergasungskessel entwickelt.

Platingtech Kollmann & Kollmann erhielten auch den erstmals verliehenen "Mercedesdynamic Award" für exzellente Werte bei den Kriterien Umsatz, Ertragszuwachs und Mitarbeiterwachstum. Mit diesem Preis soll auch ein deutliches Signal für eine innovationsfreundliche Kultur und eine verbesserte Wettbewerbsfähigkeit in Österreich gesetzt werden.

Drei Landessieger aus Gewerbe und Handwerk beweisen auch, wie sehr die Fähigkeit zur Innovation von einer fundierten Berufsaus- und Weiterbildung abhängt. Österreich ist ein guter Boden für Gewerbebetriebe, da wir über gut ausgebildete Fachkräfte verfügen. sagte Helga Kollmann, Betriebsleiterin in der Verfahrenstechnik bei Platingtech, im Anschluss an die Preisverleihung. Geschäftsführer Wolfgang Kollmann, der nach dem Lehrabschluss über HTL die Befähigung zum Handwerk erlangt hat, ist überzeugt, "dass es ohne entsprechende Qualifikation und ständige Weiterbildung gerade im technischen Bereich äußerst schwierig ist, innovativ zu sein.

"Die Meisterprüfung und der große Befähigungsnachweis schaffen eindeutig mehr Jobs und sichern eine höhere Überlebensquote der Betriebe als jede andere Ausbildung", weiß auch Friedrich Achleitner Obmann der Bundessektion Gewerbe, Handwerk, Dienstleistung in der Wirtschaftskammer Österreich. So waren beispielsweise 1998 trotz schlechter Konjunktur um 7.300 mehr Menschen im Gewerbe und Handwerk beschäftigt als 1997. Die Zahl der Gewerbe- und Handwerksunternehmen stieg nach Berechnungen des Instituts für Gewerbe und Handelsforschung (IfG) um 3,2%. Mit rund 600.000 Beschäftigten ist das Gewerbe und Handwerk der größte Arbeitgeber in Österreich, noch vor der Industrie und dem Handel. 60% aller Lehrlinge werden in den Gewerbe- und Handwerksbetrieben ausgebildet. (MH)

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