ÖH: Wer traut sich den Bildungsbereich zu reformieren?

Wien (OTS)- "Es kann nur begrüßt werden, dass den Universitäten mehr Entscheidungsbefugnis zugesprochen wird, dies hat sich schon durch die Umsetzung des UOG ´93 bestätigt", erklärt ÖH Vorsitzender Martin Faißt. Wenn die Universitäten autonomer agieren können, wird dadurch vieles vereinfacht. Die einzelnen Universitäten können dann über ihre Budgetmittel frei entscheiden und ihre Ressourcen besser nutzen, was einen effizienten Unibetrieb ermöglicht. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass die Entpragmatisierung und Evaluierung vorangetrieben wird. "Die ÖH ist gerne bereit in diesen Bereichen ihre Konzepte einzubringen und bietet sich sowohl dem Ministerium als auch den einzelnen Universitäten als Partner an", so Faißt.

"Als Gefahr der erzielten Einigung sehe ich jedoch schon, dass sich der Staat völlig aus dem Hochschulbereich zurückzieht und jede Verantwortung abgibt", kritisiert Faißt.

Die letzten Untersuchung zur sozialen Lage der Studierenden haben ergeben, dass auch im Sozialbereich dringender Handlungsbedarf besteht. "Das von der ÖH präsentierte flexiblere Modell für die Verdienstfreigrenzen wäre die Möglichkeit Reformen in diesem Bereich voranzutreiben", so Faißt.

Es bleibt zu hoffen, dass im Gegensatz zur Vergangenheit die kommenden Jahren dazu genutzt werden, Reformen nicht nur zu planen sondern auch durchzuführen", schließt Faißt.

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