Lieber passiv vorm Fernseher / Das Internet kann Tageszeitung, Radio und Fernsehen nicht verdrängen

Hamburg/Konstanz (ots) - Eine Zunahme der Online-Nutzung wird vor allem zu Lasten traditionellen Shoppings und aktiver Freizeitgestaltung gehen

Fernseher und Computer werden sich immer ähnlicher. Trotzdem werden sich die meisten Bundesbürger auch im Jahr 2005 auf der Mattscheibe lieber die »Tagesschau« ansehen, als per Fernbedienung auf Einkaufstour zu gehen oder im Internet zu surfen.

Zu diesem Ergebnis kommen die Trendforscher Professor Klaus Schrape und Josef Trappel, beide Mitarbeiter des Basler Prognos Instituts. In der Januar-Ausgabe der internationalen Fachzeitschrift »Message« stellen sie ihre Prognosen über die Entwicklung der deutschsprachigen Medienlandschaft vor und vergleichen sie mit Vorhersagen für den US-Markt.

Ihrem Befund zufolge werden Zeitungen auch in nächster Zeit zur aktuellen Information am Morgen, das Radio als Nebenbei-Medium und Fernsehen für Unterhaltungszwecke genutzt. »Ein bedeutender Teil des digitalen Fernsehens wird darin bestehen, passiv Unterhaltung und Informationen zu konsumieren«, so die Forscher.

Marktprognosen sind immer auch Warnsysteme, dienen der Minimierung finanzieller wie handwerklicher Risiken. Um die Konsequenzen aus solchen Prognosen, um die Frage nach der Qualitätssicherung des Journalismus ging es letztlich auch im Streik bei der SÄCHSISCHEN ZEITUNG in Dresden: Führt die Ausgliederung der Lokalredaktionen zur Minderung der Qualität? - MESSAGE berichtet außerdem über Experimente mit neuen Redaktionsstrukturen in Deutschland, in England und in den USA. Dort gehören Datenbank-Recherchen und digitale Bild- und Sprachverarbeitung schon zum Alltag. Beispiel: Das US-Regionalblatt NEWS & OBSERVER.

Die versteckte Kamera und ihr Einsatz im Dienst des investigativen Journalismus: Bei der Menschenwürde hört der Spaß auf! Erfahrungen, Notwendigkeiten und juristische Grenzen bei der Verwendung von Minikameras für Fernsehreportagen in Deutschland und den USA bilden den dritten Themenschwerpunkt in MESSAGE.

In MESSAGE Januar 2000 außerdem (Auswahl):

Presserat: Im Zweifel für die Anonymität
Zeitungen neigen vermehrt dazu, Namen und Fotos von Opfern oder Tatverdächtigen zu veröffentlichen. Mehrere Fälle zeigen, dass an deren Nennung meist kein öffentliches Interesse besteht.

Andreas Lebert: »Langeweile ist ein Verbrechen«
Er war Chef vom »Leben« der Zeit. Sandra Maischberger porträtiert den Blattmacher im Interview.

Reportage: Ein langer Tag im Todestrakt
Wer in Amerika zum Tode verurteilt wird, muss lange auf die Hinrichtung warten - oft jahrzehntelang. Die Schweizer Reporterin und Weltwoche-Autorin Margit Sprecher schildert die demütigenden Bedingungen in einem texanischen Knast. Ihre Reportage zählt nach Meinung von MESSAGE zu den herausragenden Texten des Jahres 1999.

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