Dirnberger: Was ist bloß mit dem ARBÖ los ? Lobhudeleien des ARBÖ für OMV und Wiener Verkehrsstadtrat werfen Fragen auf

Wien (OTS) - "Was ist bloß mit dem ARBÖ los?", fragt AK-Vizepräsident Alfred Dirnberger (ÖAAB). Seit dort ein neuer Pressesprecher werkt - der bisher in der SP-dominierten Bauarbeitergewerkschaft des ÖGB tätig war - gefällt sich die Autofahrerorganisation in unappetitlichen Lobhudeleien für die OMV und den Wiener Verkehrsstadtrat.

Dirnberger nennt einige Beispiele:

APA-OTS0010 vom 2. Jänner über die Gültigkeit von Parkscheinen von Kurzparkzonen mit dem Vordruck 19.. über den Jahrtausendwechsel hinaus: ".....Durch diese unbürokratische und vorausschauende Vorgangsweise hat Wiens Verkehrsstadtrat mögliche Probleme mit der Gültigkeit der Kurzparkscheine verhindert."

Dirnberger: "Was eine Selbstverständlichkeit für den Wiener Verkehrsstadtrat gegenüber den Käufern der Parkscheine sein sollte -immerhin wurden noch bis knapp vor dem Jahrtausendwechsel solche mit dem Aufdruck 19.. verkauft - wird vom ARBÖ zur Heldentat hochgejubelt."

APA-OTS0065 vom 11.Jänner über die Senkung der Dieselpreise um 35 Groschen: "....Die OMV hat damit bewiesen, dass sinkende Rohölkosten tatsächlich rasch weitergegeben werden..."

Dirnberger: "Na, da dürfte der ARBÖ aber die längste Zeit geschlafen haben. Denn zum einen ist der Dieselpreis in den vergangenen Monaten um 2 Schilling teurer geworden. Zum anderen ist die - geringe -Senkung um 35 Groschen gestern, Mittwoch, erst nach lautstarken Protesten erfolgt, da Ende vergangener Woche zwar der Benzinpreis gesunken ist, aber nicht der Dieselpreis."

APA-OTS 164 vom 12. Jänner über Treibstoffpreissenkungen: ".... Allem Anschein nach reagieren die Ölmultis nicht in gleicher Art und Weise kundenorientiert, wie die OMV. Bei Preiserhöhungen sind die Ölmultis stets rasch. Nun müssen BP, Shell, Aral und Agip beweisen, dass sie genauso konsumentenorientiert mitdenken und handeln .........".

Dirnberger: "Das grenzt schon an Provokation des ARBÖ gegenüber den Autofahrern. Wo bitte, ist die OMV kundenorientiert? Monatelang folgte eine Preiserhöhung nach der anderen, in Summe um 2 Schilling pro Liter und dann wird eine Senkung um 35 Groschen derart bezeichnet. Also unter Kundenorientierung verstehen die Autofahrer etwas anderes. Selbstverständlich waren BP, Shell, Aral und Agip in den vergangenen Jahren mit Preistreiber, Schrittmacher der überhöhten Treibstoffpreise aber war der Quasi-Monopolist OMV."

Hoffentlich wird ARBÖ-Speichelleckerei nicht mit OMV-Inseraten belohnt

In der APA-OTS 164 vom 12. Jänner über Treibstoffpreissenkungen nennt der ARBÖ die OMV "Österreichs Paradeunternehmen".

AK-Vizepräsident Dirnberger: "Jetzt wissen wir wenigstens, was eine Organisation wie der ARBÖ, der auch in diversen Gremien der SPÖ sitzt, unter "Paradeunternehmen" versteht. Immerhin verabschiedete sich die OMV immer wieder von Mitarbeitern, um ihren Aktienkurs zu steigern und presste die Autofahrer mit sachlich nicht zu rechtfertigenden Preiserhöhungen beim Treibstoff aus. Es wird von Seiten der AK als Konsumentenschützer peinlichst darauf zu achten sein, ob derartige Speichelleckereien des ARBÖ von der OMV nun mit Inseraten für das Klubjournal "Freie Fahrt" belohnt werden."

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