• 13.01.2000, 12:53:34
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  • OTS0151

Dirnberger: Was ist bloß mit dem ARBÖ los ? Lobhudeleien des ARBÖ für OMV und Wiener Verkehrsstadtrat werfen Fragen auf

Wien (OTS) - "Was ist bloß mit dem ARBÖ los?", fragt
AK-Vizepräsident Alfred Dirnberger (ÖAAB). Seit dort ein neuer
Pressesprecher werkt - der bisher in der SP-dominierten
Bauarbeitergewerkschaft des ÖGB tätig war - gefällt sich die
Autofahrerorganisation in unappetitlichen Lobhudeleien für die OMV
und den Wiener Verkehrsstadtrat.

Dirnberger nennt einige Beispiele:

APA-OTS0010 vom 2. Jänner über die Gültigkeit von Parkscheinen von
Kurzparkzonen mit dem Vordruck 19.. über den Jahrtausendwechsel
hinaus: ".....Durch diese unbürokratische und vorausschauende
Vorgangsweise hat Wiens Verkehrsstadtrat mögliche Probleme mit der
Gültigkeit der Kurzparkscheine verhindert."

Dirnberger: "Was eine Selbstverständlichkeit für den Wiener
Verkehrsstadtrat gegenüber den Käufern der Parkscheine sein sollte -
immerhin wurden noch bis knapp vor dem Jahrtausendwechsel solche mit
dem Aufdruck 19.. verkauft - wird vom ARBÖ zur Heldentat
hochgejubelt."

APA-OTS0065 vom 11.Jänner über die Senkung der Dieselpreise um 35
Groschen: "....Die OMV hat damit bewiesen, dass sinkende Rohölkosten
tatsächlich rasch weitergegeben werden..."

Dirnberger: "Na, da dürfte der ARBÖ aber die längste Zeit geschlafen
haben. Denn zum einen ist der Dieselpreis in den vergangenen Monaten
um 2 Schilling teurer geworden. Zum anderen ist die - geringe -
Senkung um 35 Groschen gestern, Mittwoch, erst nach lautstarken
Protesten erfolgt, da Ende vergangener Woche zwar der Benzinpreis
gesunken ist, aber nicht der Dieselpreis."

APA-OTS 164 vom 12. Jänner über Treibstoffpreissenkungen: ".... Allem
Anschein nach reagieren die Ölmultis nicht in gleicher Art und Weise
kundenorientiert, wie die OMV. Bei Preiserhöhungen sind die Ölmultis
stets rasch. Nun müssen BP, Shell, Aral und Agip beweisen, dass sie
genauso konsumentenorientiert mitdenken und handeln .........".

Dirnberger: "Das grenzt schon an Provokation des ARBÖ gegenüber den
Autofahrern. Wo bitte, ist die OMV kundenorientiert? Monatelang
folgte eine Preiserhöhung nach der anderen, in Summe um 2 Schilling
pro Liter und dann wird eine Senkung um 35 Groschen derart
bezeichnet. Also unter Kundenorientierung verstehen die Autofahrer
etwas anderes. Selbstverständlich waren BP, Shell, Aral und Agip in
den vergangenen Jahren mit Preistreiber, Schrittmacher der überhöhten
Treibstoffpreise aber war der Quasi-Monopolist OMV."

Hoffentlich wird ARBÖ-Speichelleckerei nicht mit OMV-Inseraten
belohnt

In der APA-OTS 164 vom 12. Jänner über Treibstoffpreissenkungen nennt
der ARBÖ die OMV "Österreichs Paradeunternehmen".

AK-Vizepräsident Dirnberger: "Jetzt wissen wir wenigstens, was eine
Organisation wie der ARBÖ, der auch in diversen Gremien der SPÖ
sitzt, unter "Paradeunternehmen" versteht. Immerhin verabschiedete
sich die OMV immer wieder von Mitarbeitern, um ihren Aktienkurs zu
steigern und presste die Autofahrer mit sachlich nicht zu
rechtfertigenden Preiserhöhungen beim Treibstoff aus. Es wird von
Seiten der AK als Konsumentenschützer peinlichst darauf zu achten
sein, ob derartige Speichelleckereien des ARBÖ von der OMV nun mit
Inseraten für das Klubjournal "Freie Fahrt" belohnt werden."

Rückfragehinweis: Alfred Dirnberger,

Tel. 01-58883-1706

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