Unberührte Natur diesseits und jenseits des Eisernen Vorhanges

ORF präsentierte eindrucksvolle Thayatal-Dokumentation

St.Pölten (NLK) - Mit einem einstündigen Filmbeitrag über "Das Tal an der Grenze - Nationalpark Thayatal" hat das Universum-Team des ORF, für eindrucksvolle Naturfilme bekannt, die letzte ihrer Dokumentationen über österreichische Nationalparks vorgelegt. Das neueste Werk wurde gestern im ORF-Zentrum vor Pressevertretern präsentiert. Begonnen hatte der Zyklus 1996 mit dem Nationalpark Donauauen, es folgten weitere Sendungen über die Nationalparks Hohe Tauern, Neusiedlersee, Nockberge und Kalkalpen. Das Universum-Team, angeführt von Regisseur Heinz Leger, empfand die Dreharbeiten im Nationalpark Thayatal als schwierig: Die Wetterbedingungen waren nicht ideal, die verborgenen Schönheiten mußten mühsam aufgespürt werden, scheue Tiere entzogen sich meist der Filmarbeit. Dennoch gibt es äußerst eindrucksvolle Sequenzen wie Unterwasseraufnahmen von laichenden Bachforellen, von kämpfenden Hirschkäfern und von der Paarung der Gottesanbeterin, die schon während des Aktes das Männchen aufzufressen beginnt.

Es gelangen eindrucksvolle Bilder von der Landschaft nördlich und südlich der in Mäandern dahinfließenden Thaya. Der Blick auf die Überreste einer höchst wechselvollen Geschichte und auf eine Landschaft, die seit mehr als 300 Millionen Jahren den Kräften von Wind und Wasser ausgesetzt ist, wird geöffnet.

Der Nationalpark verdankt sein Entstehen dem Eisernen Vorhang. Das Sperrgebiet nördlich der Thaya in Tschechien und das Grenzland am österreichischen Südufer verhinderten ein Eindringen des Menschen und sorgten für unberührte Natur.

Der ORF strahlt den Beitrag erstmals am kommenden Dienstag, 18. Jänner, um 20.15 Uhr im Programm FS 2 aus.

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