Dirnberger: Statt Verschlechterungen bei Pensionen endlich LKW-Roadpricing einführen

Frächter - Lobby übt Druck aus - Staat verzichtet auf 3,5 Milliarden Schilling

Wien (OTS) - "Die künftige Bundesregierung wäre gut beraten, statt neue Belastungen zu erfinden, endlich das längst beschlossene Roadpricing für LKW einzuführen, das jährlich 3,5 Milliarden Schillinge an Einnahmen brächte", fordert heute AK-Vizepräsident Alfred Dirnberger (ÖAAB). Bevor überhaupt über eine Verschlechterung bei den Pensionen nachgedacht wird, sollten bestehende Einnahmemöglichkeiten ausgeschöpft werden. Darüber hinaus stellt sich für sozial verantwortliche Politiker doch auch die Frage, so Dirnberger, wieso jene bestraft werden sollen, die von ihrem Arbeitgeber in die Frühpension gezwungen werden und keine Chance auf einen neuen Job haben.

"Die Bundesregierung jammert über Budgetlöcher, verzichtet aber auf jährlich 3,5 Milliarden Schilling aus der LKW-Maut. Ich warne davor, dem Druck der Frächter-Lobby noch länger nachzugeben. Beim Benzin- und Dieselpreis hat der Finanzminister keine Hemmungen über die hohen Steuern bei den Autofahrern abzukassieren. Bei der LKW-Maut bleiben er und der Wirtschaftsminister zum Schaden der Staatsfinanzen untätig", kritisiert Dirnberger.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Alfred Dirnberger,
Tel. (01) 58883-1706

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKD/OTS