EVN senkt Strompreis bereits ab 1. März

LH Pröll: Stärkung des Standortes NÖ

St.Pölten (NLK) - Eineinhalb Jahre früher als geplant, nämlich schon ab 1. März 2000, senkt die EVN den Strompreis für Haushalts-, Landwirtschafts- und Gewerbekunden sowie für Industriekunden, die nicht bereits Zugang zum freien Markt haben. Die Senkung beträgt durchschnittlich 7 Prozent und erreicht ein Gesamtvolumen von 230 Millionen Schilling. Dazu kommen weitere 100 Millionen, die sich die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher bereits seit 1. Jänner durch den "Kombibonus" für Haushalte, die mehr als eine Energieart von der EVN beziehen, ersparen. Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll bezeichnete heute die Strompreissenkung als "wichtigen Schritt für die künftige Entwicklung des Landes". Der Strompreis sei ein wichtiges Kriterium für die Standortqualität, sie werde durch die Erhöhung der Kaufkraft und der Konkurrenzfähigkeit der NÖ Betriebe auf nationaler und internationaler Ebene mit der Strompreissenkung wesentlich verbessert.

Generaldirektor Dr. Rudolf Gruber verwies auf die Dynamik aufgrund der Liberalisierung des europäischen Strommarktes: "Mit dieser Strompreissenkung verstärkt die EVN ihr Profil als einer der günstigsten Stromanbieter Österreichs und verbessert damit ihre Ausgangsposition für das neue Wettbewerbsumfeld." Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll untermauerte diese Aussage mit konkreten Zahlen. Schon jetzt wendet der Durchschnittshaushalt in Salzburg 7.300, in der Steiermark 6.800 und in Niederösterreich ab 1. März 6.300 Schilling pro Jahr für den Strom auf. In diesem Bereich zahlen dann die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher um 277 Schilling weniger als der österreichische Durchschnitt. Für Mehrpersonenhaushalte werden die durchschnittlichen Stromkosten für EVN-Abnehmer jährlich 9.600 Schilling betragen, in Salzburg sind es 11.500, in der Steiermark 10.800 Schilling. Die Ersparnis beträgt hier gegenüber dem Bundesschnitt 714 Schilling pro Jahr. Für das Kleingewerbe ist die EVN bereits jetzt um 35 Prozent günstiger als der österreichische Durchschnitt, die Kosten betragen ab 1. März durchschnittlich 15.000 Schilling pro Jahr, während es beispielsweise in Kärnten 22.000 Schilling sind. Für das mittelständische Gewerbe sinken die durchschnittlichen Ausgaben für den Strom auf 35.500 Schilling pro Jahr, Oberösterreich und Kärnten liegen bei 49.000 Schilling.

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