Breitenfeld-Paphazy: IV verschläft Interessen ihrer Mitglieder

SPÖ/ÖVP-Proporzdenken bei Besetzung des Akkreditierungsrates trübt den Blick für das Wesentliche

Wien, 2000-01-11 (fpd) - Die Unkenrufe von Industriellenvereinigung-Bildungssprecher Gerhard Riemer in der heutigen Ausgabe der Tageszeitung "Die Presse", daß dem vom Wissenschaftsministerium nominierten Akkreditierungsrat ausschließlich Uni-Professoren und keine Persönlichkeiten aus der Wirtschaft angehören, seien berechtigt, aber viel zu spät, meinte die freiheitliche Abg. Dr. Sylvia Breitenfeld-Paphazy. ****

"Die Vorschläge von SPÖ und ÖVP zur Besetzung des Akkreditierungsrates zeigen wieder deutlich, daß Proporzdenken den Blick für das Wesentliche trübt", so Breitenfeld-Paphazy. Die alten FPÖ-Forderungen nach ausgewogener Besetzung des Akkreditierungsrates durch Vertreter der Universitäten und Experten aus der Wirtschaft wurde nicht entsprochen. Die Freiheitlichen hätten schon zu Beginn der Diskussion die Akkreditierung von Privatuniversitäten gefordert, hervorragende internationale Wirtschaftskapitäne in den Akkreditierungsrat zu holen, damit nicht an der Praxis vorbeiproduziert werde, bemerkte die FPÖ-Mandatarin.

Darüber hinaus sei es notwendig, daß der Akkreditierungsrat endlich zu arbeiten beginne, da dem Bundesministerium für Wissenschaft und Verkehr bereits Ansuchen von privaten Bildungseinrichtungen zur Akkreditierung als Privatuniversität vorlägen. Bei den Universitäten ebenso wie bei den Fachhochschulen sei das Nebeneinander von privaten und staatlichen Institutionen im Sinne eines gesunden Wettbewerbs und einer Kundenorientierung wichtig. Auch sollte das "Kasperltheater" um die Besetzung des Fachhochschulrates dringend beendet werden, da auch genügend Ansuchen um Anerkennung neuer Fachhochschul-Studiengänge vorlägen, die dringend bearbeitet gehörten. (Schluß)

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