• 11.01.2000, 09:15:21
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  • OTS0052

Gewerkschaft: Konflikt ungarischer Eisenbahner lösen

Konstruktive Beziehungen notwendig

Wien (GdE/ÖGB). Im Sinne einer europäischen Kultur konstruktiver
Beziehungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, im Speziellen
auf dem Eisenbahnsektor, appelliert der Präsident der Europäischen
Transportarbeiter-Föderation und Vorsitzende der Gewerkschaft der
Eisenbahner, Wilhelm Haberzettl, den Konflikt der ungarischen
Eisenbahner rasch einer Lösung zuzuführen.++++

Haberzettl fordert daher
eine Reallohnerhöhung für Arbeitnehmer,
einen gültigen Kollektivvertrag ohne Einschränkung der sozialen
Belange,
und die Einbindung ungarischer Eisenbahnergewerkschaften bei allen
Entscheidungen im Prozess der Umstrukturierung und Zukunft der
ungarischen Eisenbahn.

Im Interesse Ungarns wie auch der ungarischen Eisenbahn sollten im
Hinblick auf die eingeleiteten Schritte in Richtung einer
Vollmitgliedschaft Ungarns in der Europäischen Union die Beziehungen
der Arbeitnehmer mit jenen der Arbeitgeber auf eine gesunde Basis
gestellt werden.

Die ungarischen Eisenbahner befinden sich seit gestern, Montag Nacht,
in einem 60-stündigen Streik. Die drei ungarischen
Eisenbahnergewerkschaften hatten zu der Arbeitsniederlegung
aufgerufen, um ihren Forderungen nach Lohnerhöhungen Nachdruck zu
verleihen.

Wien, am 11.01.2000 Nr. 4

Rückfragehinweis: Gewerkschaft der Eisenbahner

Mag. Sylvia Reiss
Tel.:01/546 41/411 Dw

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