Gewerkschaft: Konflikt ungarischer Eisenbahner lösen

Konstruktive Beziehungen notwendig

Wien (GdE/ÖGB). Im Sinne einer europäischen Kultur konstruktiver Beziehungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, im Speziellen auf dem Eisenbahnsektor, appelliert der Präsident der Europäischen Transportarbeiter-Föderation und Vorsitzende der Gewerkschaft der Eisenbahner, Wilhelm Haberzettl, den Konflikt der ungarischen Eisenbahner rasch einer Lösung zuzuführen.++++

Haberzettl fordert daher
eine Reallohnerhöhung für Arbeitnehmer,
einen gültigen Kollektivvertrag ohne Einschränkung der sozialen Belange,
und die Einbindung ungarischer Eisenbahnergewerkschaften bei allen Entscheidungen im Prozess der Umstrukturierung und Zukunft der ungarischen Eisenbahn.

Im Interesse Ungarns wie auch der ungarischen Eisenbahn sollten im Hinblick auf die eingeleiteten Schritte in Richtung einer Vollmitgliedschaft Ungarns in der Europäischen Union die Beziehungen der Arbeitnehmer mit jenen der Arbeitgeber auf eine gesunde Basis gestellt werden.

Die ungarischen Eisenbahner befinden sich seit gestern, Montag Nacht, in einem 60-stündigen Streik. Die drei ungarischen Eisenbahnergewerkschaften hatten zu der Arbeitsniederlegung aufgerufen, um ihren Forderungen nach Lohnerhöhungen Nachdruck zu verleihen.

Wien, am 11.01.2000 Nr. 4

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