GRAS: Kategorisches NEIN zu Studiengebühren

Frauen wären die großen Verliererinnen von Studiengebühren - GRAS fordert erneut Grundsicherung für Studierende

"Blanker Unsinn aus dem Munde von Ahnungslosen", so kommentiert Doris Müller, Sprecherin der GRAS (Grüne & Alternative StudentInnen), die Vorschläge der liberalen Studierenden, nach Universitätsreformen Studiengebühren einzuführen. "Bildung muss ein öffentliches Gut bleiben, das dem Staat etwas wert sein muss!", so Müller weiter. Bei jeder Art von Studiengebühren zählen die sozial Schwächsten zu den HauptverliererInnen. "Und das sind nach wie vor Frauen aus unteren Schichten", führt Müller weiter aus.

Müller fordert erneut die Einführung einer Grundsicherung für Studierende. "Wenn es Milliarden für Familienförderung und fürs Bundesheer gibt, warum sollten nicht auch Gelder für die Absicherung eines Studiums da sein?", gibt sie zu bedenken. "Es ist alles eine Frage der Verteilung!" Studieren sei eine wertvolle und aufwendige Tätigkeit, die belohnt und nicht mit Gebühren bestraft gehört. Dass die Universitäten reformiert gehören, ist für Müller selbstverständlich. "Allerdings nicht so, dass nach der Reform nur mehr ein paar Auserwählte hinein können", schließt Müller.

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