• 10.01.2000, 12:56:01
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  • OTS0102

GRAS: Kategorisches NEIN zu Studiengebühren

Frauen wären die großen Verliererinnen von Studiengebühren - GRAS fordert erneut Grundsicherung für Studierende

"Blanker Unsinn aus dem Munde von Ahnungslosen", so kommentiert Doris
Müller, Sprecherin der GRAS (Grüne & Alternative StudentInnen), die
Vorschläge der liberalen Studierenden, nach Universitätsreformen
Studiengebühren einzuführen. "Bildung muss ein öffentliches Gut
bleiben, das dem Staat etwas wert sein muss!", so Müller weiter. Bei
jeder Art von Studiengebühren zählen die sozial Schwächsten zu den
HauptverliererInnen. "Und das sind nach wie vor Frauen aus unteren
Schichten", führt Müller weiter aus.

Müller fordert erneut die Einführung einer Grundsicherung für
Studierende. "Wenn es Milliarden für Familienförderung und fürs
Bundesheer gibt, warum sollten nicht auch Gelder für die Absicherung
eines Studiums da sein?", gibt sie zu bedenken. "Es ist alles eine
Frage der Verteilung!" Studieren sei eine wertvolle und aufwendige
Tätigkeit, die belohnt und nicht mit Gebühren bestraft gehört. Dass
die Universitäten reformiert gehören, ist für Müller
selbstverständlich. "Allerdings nicht so, dass nach der Reform nur
mehr ein paar Auserwählte hinein können", schließt Müller.

Rückfragehinweis: Rückfragehinweis: Doris Müller , 0664 495 86 34

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