Muzik: Differenz im Preis-Leistungs-Verhältnis der ÖBB wird immer größer

Pendler werden erneut zur Kasse gebeten, doch das Angebot bleibt das alte

St. Pölten, (SPI) - "Eigentlich sollte es ganz einfach so sein, dass man mehr zahlen muss, wenn man mehr geboten bekommt. Bei den ÖBB ist es aber so, dass man mehr zahlen muss und trotzdem kein besseres Angebot erhält. Man hält sich wieder einmal bei den Tausenden Pendlern schadlos, die tagtäglich auf die Bahn
angewiesen sind. Bei einer Tariferhöhung von immerhin bis zu 5%, könnte man doch erwarten, dass die Leistungen – also zumindest ordentlich gewartete und sichere Waggons sowie pünktliche Zugverbindungen – stimmen”, kritisiert der Verkehrssprecher der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Hans Muzik. Bei der AK häufen sich massenhaft Beschwerden von betroffenen Pendlern, die eklatante Missstände aufzeigen, wie zum Beispiel ungeheizte, schmutzige und schlecht gewartete Waggons. Ein weiteres erhebliches Manko ist das Problem der Verspätungen. Viele Arbeitnehmer sind daher gezwungen, auf das Auto umzusteigen.****

"So kann nur die ÖBB mit ihrem von Landeshauptmann Prölls Gnaden in den ÖBB-Vorstand gehievten Personenverkehrsdirektor Dr. Stindl, der im Dienst des Landes NÖ übrigens für die Niederösterreichische Verkehrsorganisationsgesellschaft (NÖVOG) verantwortlich war, mit ihren Kunden umgehen. Weiters ist es eine nicht mehr hinzunehmende Irreführung der Menschen wenn sich die gleiche ÖVP nun gegen das schlechte Service und die hohen Kosten ausspricht. Seit Jahren trägt ein Niederösterreicher aus dem engsten Umfeld von Landesverkehrsreferent Erwin Pröll die höchste Verantwortung im ÖBB-Personenverkehr – und es scheint immer schlechter zu werden. Die Volkspartei würde gut daran tun, ihre eigenen Leute endlich einmal an ihre Verantwortung zu erinnern”, so Muzik abschließend. (Schluss) sk/fa

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