Stadtrat Rieder feiert sechzigsten Geburtstag

Seit zehn Jahren im Amt

Wien, (OTS) Zwei runde Jubiläen feiert Gesundheitsstadtrat
Dr. Sepp Rieder im Dezember. Am 25. Dezember feiert Dr. Rieder seinen sechzigsten Geburtstag, ebenfalls im Dezember, genau am 15. Dezember, beging der Gesundheitspolitiker sein zehnjähriges Jubiläum als Wiener Gesundheitsstadtrat. Rieder ist verheiratet
und Vater von zwei Kindern.****

Rieder, am 25. Dezember 1939 in Wien geboren, begann nach der Matura 1957 mit dem Studium der Rechtswissenschaften, das er 1961 mit der Promotion zum Dr. juris abschloss. Von 1962 bis 1965 Richteramtsanwärter, absolvierte in dieser Zeit auch den Präsenzdienst beim Bundesheer. 1965 wurde er zum Bezirksrichter ernannt und dem Justizministerium zugeteilt, wo er zuletzt Leiter der Abteilungen für Straflegislative und für Öffentlichkeitsarbeit war.

Rieder, enger Mitarbeiter von Justizminister Dr. Christian Broda, wurde 1982 zum Ministerialrat ernannt. Er war maßgeblich an der großen Strafrechtsreform beteiligt und hat an wesentlichen Verbesserungen sowohl in der Entwicklung des Strafrechts als auch
im Strafvollzug selbst mitgearbeitet.

Rieder war außerdem Lehrbeauftragter für Medienrecht und Berufsrecht der Journalisten am Publizistikinstitut der
Universität Salzburg und veröffentlichte eine Reihe von Fachbüchern zum Strafrecht, Strafprozessrecht und Medienrecht.

Ab 1983 war Dr. Rieder Abgeordneter zum Nationalrat. 1989
wurde er vom Wiener Gemeinderat zum Amtsführenden Stadtrat für Gesundheits- und Spitalswesen gewählt. 1994 bis 1996 war er auch Vizebürgermeister. In seiner Amtszeit wurden wesentliche Voraussetzungen für die geordnete Weiterentwicklung des Wiener Gesundheits- und Spitalswesens, dem budgetär und personell größten Bereich der Bundeshauptstadt, geschaffen. So wurden die Wiener Spitalsreform mit dem Gesundheits- und Krankenanstaltenplan 1990
und der Einrichtung des Verbundes der Wiener städtischen Krankenanstalten und Pflegeheime (Wiener Krankenanstaltenverbund – KAV) abgeschlossen, eine weit reichende Struktur- und Organisationsveränderung im Wiener Spitalswesen in die Wege geleitet und die Personalsituation, vor allem im Pflegebereich, wesentlich verbessert. Insgesamt verfügen die Wiener Spitäler und Pflegeheime heute mit 32.000 MitarbeiterInnen über 36 Prozent mehr Personal als vor zehn Jahren. Trotzdem konnte die Explosion der Ausgaben im Gesundheitswesen effizient eingedämmt werden: sowohl die allgemeinen Kosten als auch die Medikamentenkosten pro Patient sind in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesunken.
Gleichzeitig wurden rund 31 Milliarden Schilling in Neubauten und Verbesserungen investiert.

1992 wurde im Wiener Gesundheitswesen eine weisungsfreie und unabhängige Patientenanwaltschaft, Vorbild für ähnliche Einrichtungen im In- und Ausland, eingerichtet. Die
Patientenrechte sind nunmehr im Wiener Krankenanstaltengesetz verankert. Wien ist damit das erste Bundesland mit einem gesetzlichen Katalog der Patientenrechte. Ebenfalls 1992 wurde vom Gemeinderat das von einer Expertenkommission erarbeitete Drogenkonzept zustimmend zur Kenntnis genommen. Mit einem Drogenbeauftragten, einem Drogenkoordinator und dem Drogenbeirat wurden bessere Voraussetzungen für eine effiziente Zusammenarbeit bei allen Maßnahmen gegen Drogenabhängigkeit geschaffen. Unter Rieders Führung wurde das Prinzip "Hilfe statt Strafe" zum zentralen Schwerpunkt einer erfolgreichen Wiener Drogenpolitik,
die mit dem 1999 beschlossenen 2. Wiener Drogenkonzept weitergeführt wird.

Die Betreuung alter und pflegebedürftiger Menschen zu Hause wurde in den letzten Jahren zu einem Schwerpunkt der Wiener Gesundheitspolitik. Daher wurden 1991 die Magistratsabteilung 47 -"Betreuung zu Hause" geschaffen und 1992 die Wiener Pflege- und Sozialdienste in einem Dachverband zusammengefasst, mit der
Aufgabe, den Ausbau der ambulanten Pflege- und Sozialdienste zu fördern und deren Qualität zu sichern.

Außerdem erhielt die im Jahr 1998 als eine der ersten Städte weltweit ein eigenes Frauengesundheitsprogramm, das konsequent und umfassend umgesetzt wird.

Dr. Sepp Rieder ist seit 1990 Präsident des Bundes Sozialdemokratischer Akademiker (BSA) sowie seit 1993 Zweiter und seit 1999 Erster Präsident der Österreichisch-Israelischen Gesellschaft. Rieder ist Träger des Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich, der Großen Viktor Adler-Plakette sowie des Großoffizierskreuzes des S.M.R.O. (Souveräner Malteser Ritter Orden) "Pro Merito Meltensi". (Schluss) nk

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