AK Tumpel: NAP ist gefährdet

Im nächsten Jahr 8,2 Mrd für Beschäftigungspolitik - Tumpel: "Zu wenig für volles Beschäftigungsprogramm"

Wien (OTS) - Zwischen 8 und 8,2 Milliarden Schilling sollen im nächsten Jahr für Beschäftigungsprogramme zur Verfügung stehen. Dieses Budget beschloss gestern, Dienstag der Verwaltungsrat des Arbeitsmarktservice. AK Präsident Herbert Tumpel bezeichnet dies als "Teilerfolg". In Verhandlungen mit Finanz- und Sozialministerium sei es gelungen, zusätzliche Mittel zu bekommen (im Budgetprovisorium sind nur 6,5 Mrd Schilling budgetiert), aber es fehle immer noch eine Milliarde für die Umsetzung des Nationalen Beschäftigungsplans. Damit seien wichtige Programme - vor allem die Fortsetzung des Auffangnetzes 2000, die Maßnahmen für ältere Arbeitnehmer, die Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit - nicht gesichert, warnt Tumpel. Der AK Präsident fordert von der Regierung, die versprochenen Mittel in vollem Umfang zur Verfügung zu stellen. ****

Der Nationale Beschäftigungsplan sei ein erfolgreiches Programm: So habe es im November 40.000 Arbeitsplätze mehr, rund 20.000 Arbeitslose weniger als noch ein Jahr zuvor gegeben. Auch die EU habe den österreichischen NAP ausdrücklich gelobt, so Tumpel. "Das Beschäftigungsprogramm darf nicht daran scheitern, dass die Regierungsverhandlungen so lange dauern." Der AK Präsident fordert, dass die Mittel in vollem Umfang - insgesamt 9,3 Milliarden -zugesagt werden. Damit sei es deshalb eilig, weil die entsprechenden Programme jetzt bestellt und begonnen werden müssen.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Presse Wolfgang Mitterlehner
Tel.: (01)501 65-2631AK Wien

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKW/AKW